Fußball : SGE: Personelle Not – Punkt wäre ein Erfolg

Fußball-Landesliga, Gruppe 2: FC Mönchengladbach – SGE Bedburg-Hau (Samstag, 17 Uhr).

Nach einem kleinen Zwischentief beim Tabellenführer SpVgg. Sterkrade-Nord (0:2) fand die SGE Bedburg-Hau am vergangenen Woche zurück in die Erfolgsspur und besiegte im heimischen IGETEC-Sportpark den ASV Süchteln mit 2:0. Das war die gute Nachricht vor der kommenden Partie beim FC Mönchengladbach, die bereits am Samstag (17 Uhr) angepfiffen wird.

Doch neben der Hiobsbotschaft, dass Linksaußen Robin Deckers nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung auf der Ernst-Reuter-Sportanlage nicht gegen das runde Leder treten kann, droht nun auch noch sein kongenialer Sturmpartner Falko Kersten auszufallen. „Robin wäre ohnehin gesperrt gewesen. Falko wird die ganze Woche mit seinem angeschwollenen Knie nicht trainieren können. Ob es dann für das nächste Spiel reichen wird, ist mehr als fraglich“, gibt sich Trainer Sebastian Kaul eher pessimistisch, der aber auch froh darüber ist, dass sich beim MRT kein Meniskusschaden herausgestellt hat.

Die personelle Lage ist insgesamt so angespannt wie lange nicht mehr an der Hasselter Schulstraße, denn es gibt noch weitere Ausfälle zu verzeichnen. Leon Claaßen fehlt wegen seiner Gelb-Rot-Sperre, Nicolas Rode ist beruflich verhindert. Das Lazarett vervollständigt vermutlich Jannik Winkels (Knieprobleme). Jordi van Kerkhof fiel letzte Woche aufgrund von Wadenproblemen kurzfristig aus, ein Einsatz ist noch fraglich. „Wir werden definitiv umstellen müssen“, sagt Kaul, „aber wir fahren nicht nach Mönchengladbach, um dort die Punkte herzuschenken.“

Beide Teams trennt in der Tabelle momentan nur ein Zähler, der Aufsteiger aus Bedburg-Hau steht vor dem FC, der vor Saisonbeginn als großer Meisterschaftsfavorit auserkoren wurde. Doch davon ist die Elf von Coach Frank Mitschkowski mit 13 Punkten Rückstand auf Sterkrade-Nord momentan meilenweit entfernt. Nicht weit davon entfernt, Torschützenkönig in der Landesliga, Staffel 2 zu werden, ist Oguz Ayan, der nach 14 Spielen satte 25 Mal das Runde ins gegnerische Eckige untergebracht hat. „Auf Ayan müssen wir natürlich ein besonderes Augenmerk legen und ihm so wenig Platz wie möglich zur Entfaltung geben“, fordert SGE-Übungsleiter Kaul von seiner Defensive.

Trotz des dezimierten Kaders gibt sich der 40-jährige kämpferisch: „Wir werden alles in die Waagschale werfen. Wenn wir am Ende einen Punkt mitnehmen, dann wären wir glaube ich alle sehr zufrieden. Dann blieben wir vor Mönchengladbach in der Tabelle.“

Vielleicht kitzelt die Eintracht ja die nächste Topmannschaft, was bekanntlich diese Spielzeit schon mehrmals gelungen ist.

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