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SGE Bedburg-Hau ist Favorit - aber sie will es nicht.

Fußball : Phasenweise heiter

Fußball-Bezirksliga: Heute Abend (Anstoß 20 Uhr) empfängt SGE Bedburg-Hau die Gocher Viktoria zum Derby.

Dank des 6:1-Kantersieges gegen Kevelaer kann die zuvor noch punktlose Gocher Viktoria beruhigter und selbstbewusster in die anstehenden Derbyduelle mit der SGE und dem SV Rindern gehen. „Bei uns muss sich eben einiges noch entwickeln und da ist letztlich ein Sieg immer das beste Balsam“, nahm Viktoria-Coach Jan Kilkens den ersten Saisonerfolg gerne mit. Bei der SGE dürften die Trauben jedoch erheblich höher hängen als gegen weitestgehend indisponierte Kevelaerer: „Die SGE hat sich als Vorjahresdritter noch einmal verstärkt und hat eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen kann. Das ist ein ganz schwerer Gegner, der gerade auch in der Offensive immer gefährlich ist“, sieht Kilkens die Favoritenrolle beim Gegner, der ohnehin nicht zu den Gocher Lieblingskontrahenten zählt. Die Schwarz-Roten warten seit vier Partien auf einen Sieg gegen die SGE, rechnen sich aber dennoch etwas aus. „Wir haben auch ein paar Spieler, auf die der Gegner aufpassen muss“, setzt Kilkens darauf, dass seine Akteure den Schwung der sechs Treffer gegen Kevelaer nutzen und selbst für Torgefahr sorgen. Fehlen werden am heutigen Abend Luca Schmermas (Knieverletzung) und Nils Konstanczak (Urlaub). Zudem ist Tim Janz angeschlagen. Dafür stehen Jordi Barbara und Lukas Ernesti zur Verfügung.

Von Mouctar Jalloh, der den sportlichen Erwartungen nicht gerecht werden konnte, haben sich die Gocher bereits wieder getrennt. Neu verpflichtet wurde hierfür mit Jean-Willy Mapinga (Sparta Nijkerk/NL) ein antrittsschneller, dribbelstarker Außenstürmer aus den Niederlanden, der jedoch noch auf seine Spielberechtigung wartet.