Fußball-Landesliga SGE Bedburg-Hau setzt im Abstiegskampf auf die Heimstärke

Bedburg-Hau · Die Mannschaft von Trainer Jo Voß möchte die Abstiegszone unbedingt auf Distanz halten. Dafür muss am Sonntag gegen den ESC Rellinghausen etwas Zählbares her.

 Oussama Toumzine (r.), der zuletzt an der Düffelsmühle geschont worden war, ist wieder ein Kandidat für die Startelf.

Oussama Toumzine (r.), der zuletzt an der Düffelsmühle geschont worden war, ist wieder ein Kandidat für die Startelf.

Foto: Norbert Prümen

„Der ESC Rellinghausen hat derzeit einen extrem guten Lauf sowie im Umschaltspiel ein enorm hohes Tempo. Sie gelten als konterstark. Wir müssen versuchen, sie aus dem Spiel zu nehmen. Das werden aber harte 90 Minuten.“ Jo Voß, Trainer des Fußball-Landesligisten SGE Bedburg-Hau, weiß ganz genau, dass seine Mannschaft am Sonntag ab 15 Uhr auf dem heimischen Kunstrasen auf einen starken Gegner trifft. Der Gastgeber kann aus dem Vollen schöpfen. Oussama Toumzine und Leander Derksen, die zuletzt beim 1:0 beim Schlusslicht SV Hönnepel-Niedermörmter aus gesundheitlichen Gründen nur eingewechselt worden waren, sind wieder voll einsatzfähig.

Der Gegner aus Essen präsentiert sich im neuen Jahr von seiner besten Seite. Mit sieben Siegen und zwei Remis ist das Team von Trainer Sascha Behnke auf Tabellenplatz sieben vorgerückt, hat 46 Punkte auf dem Konto und stellt die zweitbeste Defensive der Liga. Die zwei Niederlagen kassierte man ausgerechnet gegen die Stadtrivalen und Abstiegskanditaten SpVgg. Steele und SG Essen-Schönebeck, die am Sonntag im Kellerduell aufeinandertreffen. Eine wichtige Partie, deren Ausgang auch für die SGE von großem Interesse ist. Die SGE Bedburg-Hau belegt aktuell mit 32 Zählern Platz 15, der am Saisonende in jedem Fall die Rettung bedeutet.

Jetzt möchte die Mannschaft den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen und die Abstiegszone auf Distanz halten. „Wir setzen auf unsere Heimstärke. Wir sind am Sonntag garantiert nicht chancenlos. Das hat man schon im Hinspiel gesehen. In Essen haben wir gut verteidigt und lange mit 1:0 geführt, ehe wir doch noch den Ausgleich hinnehmen mussten“, sagt Jo Voß. Er warnt vor den beiden gefährlichen ESC-Stürmern Berkan Eken, der bislang neun Tore geschossen hat, sowie Edisher Ugrekhelidze (acht Treffer).

Jo Voß spürt in dieser wichtigen Saisonphase, in der der Kampf um den Ligaverbleib höchste Priorität besitzt, das Vertrauen und die Rückendeckung seitens des SGE-Vorstandes. „Ich stehe auch im engen Kontakt und Austausch mit dem Sportlichen Leiter Dilek Özden“, so Voß, der hofft, dass der verletzte Angreifer Jan-Luca Geurtz vielleicht in drei, vier Wochen wieder eine Option für den Saison-Endspurt ist. Geurtz laboriert schon länger an einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung.

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