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SG Kessel/Hommersum-Hassum möchte Platz fünf verteidigen

Fußball-Kreisliga A : Schon zwei Matchbälle vergeben

Die SG Kessel/Hommersum-Hassum ist im Kampf um die angestrebte Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga auf Schützenhilfe angewiesen.

Fußball-A-Ligist SG Kessel/Hommersum-Hassum hätte den fünften Platz in der Qualifikations-Gruppe 1, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, schon in der Tasche haben können. Das Problem: Die Mannschaft um Trainer Markus Hilgemann, der im Sommer das niederländische Duo ­Geert Derksen/Nico Berndsen abgelöst hatte, war in den entscheidenden Momenten nicht zur Stelle.

Ausgerechnet gegen die beiden Verfolger gab‘s vor der Winterpause Rückschläge. Gegen den SV Grieth leistete sich die Mannschaft eine unnötige 0:1-Heimniederlage. Und beim TSV Weeze II sah man lange wie der sichere Sieger aus, kassierte aber in der Nachspielzeit das 1:1. „Das waren zwei vergebene Matchbälle. Ohnehin haben wir in meinen Augen einige Punkte verschenkt und in vielen Bereichen noch Luft nach oben“, sagt Gilbert Wehmen, Sportlicher Leiter der SG.

Aktuell belegt die Mannschaft zwar mit 22 Punkten den angestrebten fünften Platz. Doch da der SV Grieth und der TSV Weeze II noch Nachholspiele in der Hinterhand haben, ist die SG Kessel/Ho.-Ha. auf Schützenhilfe angewiesen. Und die Mannschaft darf sich ihrerseits in den letzten beiden Vorrundenspielen beim TuS Kranenburg und gegen den SV Nütterden keinen Ausrutscher erlauben, um nicht noch auf der Zielgerade abgefangen zu werden.

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Die Hauptursache für die mitunter schwankenden Leistungen liegt auf der Hand. „Im Vergleich zu den Vorjahren hat uns das Verletzungspech in dieser Saison doch arg hart getroffen“, sagt Wehmen. Die Liste der schweren Verletzungen ist nichts für zarte Gemüter: Knochenbruch, Knorpelschaden, Meniskusriss, Kahnbeinbruch.

Sehr zufrieden ist der Sportliche Leiter mit der Arbeit des neuen Trainers. „Markus Hilgemann hat sich bei uns gut eingelebt und schnell einen guten Draht zur Mannschaft gefunden. Er hat auch junge Spieler integriert, die zuvor nur wenig Einsatzzeiten hatten. Das muss auch der Weg für die Zukunft sein, weil wir davon abhängig sind, dass junge Spieler aus den eigenen Reihen in die erste Mannschaft nachrücken“, sagt Wehmen.

In den ersten beiden Märzwochen wird sich zeigen, ob‘s für die SG Kessel/Hommersum-Hassum ein Happy-End in Form von Platz fünf gibt. „Sollte es in die Aufstiegsrunde gehen, werden wir entsprechend motiviert dort auftreten“, verspricht Wehmen. Aber auch für die Teilnahme an der Abstiegsrunde sieht der Sportliche Leiter die Mannschaft gerüstet. „Dann wäre der Druck zwar wesentlich größer. Aber wir können in jedem Fall ein gutes Punktepolster mitnehmen.“