1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve
  4. Sport Kleve und Goch

Volleyball: Sevelen im Finale zu stark für Bedburg-Hau

Volleyball : Sevelen im Finale zu stark für Bedburg-Hau

Volleyball: Kreispokal-Finalrunde fand im Sportzentrum Weeze statt.

Im Sportzentrum in Weeze war sowohl für die SV Bedburg-Hau II wie Bezirksliga-Schlusslicht 1.VBC Goch auf dem Weg ins Kreispokal-Endspiel der Männer bereits im Halbfinale Endstation. Als krasser Außenseiter schlug das junge Gocher Team gegen die mit sehr erfahrenen Akteuren besetze Sechs des TSV Wachtendonk auf, die mit Satzgewinnen von 25:18, klar 25:10 sowie 25:21 zum 3:0-Sieg ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. Trotz der Niederlage war VBC-Trainer Friedhelm Fritz vom Auftreten seiner Schützlinge angetan. „Zunächst waren meine Jungs unheimlich nervös. Dann haben sie sich aber von Satz zu Satz gesteigert und schließlich im dritten Durchgang ihre stärksten Szenen gehabt“, urteilte Gochs Coach.

Im anderen, viel umkämpfteren Semifinale zwischen den Bezirksligisten Kevelaerer SV II und der SV Bedburg-Hau II hatte die SVB-Sechs bis zum Ende von Satz vier Chancen, noch per Tie-Break ins Kreispokal-Finale zu kommen. Ein starker Block des KSV im Finale von Satz vier gegen Haus bis dahin konstant punktenden Außenangreifer Lars Matenaar verhinderte es. Mit umkämpften Satzgewinnen von 25:21, 25:22 zum 2:0, danach 25:21 für Hau zum 1:2, und nochmals 25:22 zum 3:1 zog Kevelaer ins Kreispokal-Finale ein, das mit einem 3:1-Sieg des KSV über Wachtendonk endete.

Erwartungsgemäß deutliche 3:0-Siege gab es in den ersten Spielen der Finalrunde der Frauen mit vereinsinternen Duellen zwischen den Gelderner Weezer und Gocher Teams. Bezirksligist 1.VBC Goch II setzte sich dabei 25:16, 25:6 und 25:6 gegen die eigene Zweitvertretung durch. Auf größeren Widerstand traf Landesligist TSV Weeze dann bei seinem 25:16, 25:17, 25:17-Erfolg über die SV Bedburg-Hau II, während Haus Erstvertretung beim 25:5, 25:4 und 25:5 über TV Sevelen III absolut nicht gefordert war.

Mehr Qualität und Spannung brachten die Halbfinals. Den zuletzt gezeigten spielerischen Aufwärtstrend bestätigte das Gocher Team um Libera Anna Krauß, bei ihrer Vier-Satz-Niederlage gegen den TV Sevelen. „Leider haben uns zwischenzeitliche Annahmeschwächen das Genick gebrochen, insgesamt jedoch war zu sehen, dass unser neues Spielsystem immer besser funktioniert“, bilanzierte VBC-Coach Alex Pötzsch nach Gochs Halbfinal-KO mit 19:25, 20:25, 25:18 und 16:25.

Zum echten Krimi geriet das zweite Halbfinale zwischen dem Landesligisten TSV Weeze und Bezirksligist Bedburg-Hau. In den Vordergrund spielten sich dabei Weezes Sabrina Dreier und im Team von Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst das Angriffsduo Nika Messing und Nadine Golibrzuch. Den Grundstein zum Einzug ins Kreispokal-Finale legte Stockhorsts Sechs aber auch durch nimmermüde Abwehrarbeit und Nervenstärke im Tie-Break. Ab 12:12 war das gefordert, bis Nadine Golibrzuch mit ihren Punktgewinnen zum 18:16 und vorigen Satzergebnissen von 25:18, 14:25, 15:25, 25:22 zum 2:2-Satzgleichstand.

Das Endspiel zwischen Hau und Sevelen brachte auch das Aufeinandertreffen der beiden überragenden Angreiferinnen dieser Finalrunde. Auf Sevelener Seite Mittelblockerin Andrea Wellmanns, bei Hau Nadine Golibrzuch! Knapp mit 22:25 verlor Hau den ersten Endspielsatz und sah sich dann in zweiten Durchgang mit einen 21:24-Rückstand gegenüber. Mit einer Energieleistung und zweier wichtiger Punkte von Laura Kühn gelang es Hau den Satz noch mit 27:25 zum 1.1 zu drehen. Doch danach war Stockhorsts Sechs zusehends mit ihren Kräften am Ende. Die Akzente im Angriff und mit Aufschlägen setzte nun zusehends des Sechs von Sevelens Trainerin Claudia Aenstoots. Mit 17:25 und 14:25 verlor Hau die Sätze drei und vier und Sevelen war Kreispokal-Sieger.