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Lokalsport: Rinderns Reserve sorgt für Doppelmeisterschaft

Lokalsport : Rinderns Reserve sorgt für Doppelmeisterschaft

Fußball: Die 1. Mannschaft der Zebras stieg in die Bezirksliga auf, und die Zweite schaffte den Sprung in die Kreisliga B.

Der 3. Juni 2018 wird als bedeutender Tag in der Vereinshistorie des SV Rindern eingehen, soviel ist klar. Es ist jener Tag, an dem das Team von Joris Ernst durch ein Last-Minute Tor gegen Union Wetten gewann und somit in der nächsten Saison als amtierender A-Liga-Meister in der Bezirksliga auflaufen wird. Doch eins darf dabei nicht unerwähnt bleiben. Denn gut zwei Stunden zuvor beendete ein anderes "Zebra"-Team die Spielzeit ebenfalls als Spitzenreiter. Ein 15:0-Kantersieg bei Ex-Landesligist VfR Warbeyen besiegelte die Meisterschaft des SV Rindern II in der Kreisliga C1. Anders als bei ihren klassenhöheren Vereinskollegen war es jedoch einzig der erste Tabellenplatz, der für den Aufstieg reichen sollte.

Seit dem zehnten Spieltag hatte das Team von Trainer Alexander Dick den Spitzenplatz ununterbrochen belegt. Dennoch wurde es zum Schluss noch einmal spannend. Nach einem von Personalnot gezeichneten Auftritt zu Gast bei Donsbrüggens Zweitvertretung, der mit 1:0 für die Platzherren endete, schrumpfte der Abstand auf das Team vom Nössling auf einen Punkt. Ein Vorsprung, den man jedoch höchst souverän ins Ziel brachte. "Wir wollten die Sache von Anfang an mit Spaß angehen und einen kontrollierten Offensivfußball zeigen", blickt Dick rückblickend auf die abgelaufenen Saison. "Zur Rückrunde haben wir uns dann gesagt, dass wir jetzt auch oben bleiben wollen. Die C1 ist die stärkste Kreisliga C hier im Umkreis. Wir hatten viele gute Gegner wie Erfgen, Kellen und Donsbrüggen", lobt der 35-jährige, der auch schon in der Kreisliga C2 am Spielfeldrand stand, die Qualität der Liga. "Ausschlaggebend war vermutlich, dass wir die wenigen Tiefs als Mannschaft gut gemeistert haben und letztendlich auch den längeren Atem hatten."

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Wenn man dann nach der Sommerpause in der Kreisliga B aufläuft, wolle man unbedingt an der eigenen Philosophie festhalten, so Dick.

"Wir werden uns definitiv nicht hinten reinstellen, sondern versuchen so weit, wie es geht mitzuspielen. Ob das dann auch funktioniert werden wir sehen. Insgesamt gehen wir natürlich mit einem positivem Gefühl in die kommende Spielzeit hinein." Die Vorbereitung sei im Übrigen auch schon geplant. Zunächst einmal freue man sich jedoch auf den verdienten Urlaub.

Für den SV Rindern ist die Spielzeit 17/18 in jedem Fall eine denkwürdige. Denn während die erste Mannschaft nach 16 Jahren Abstinenz wieder in die Bezirksliga zurückkehrt, ist es auch für die Reserve eine Rückkehr in bekannte Gefilde. "Für die Außendarstellung des SV Rindern ist dieser Doppelaufstieg natürlich eine super Sache", freut sich Dick. "Wir werden das Ganze jetzt jedoch erst einmal Revue passieren lassen und verarbeiten, um dann positiv und euphorisch gestimmt weiterzumachen."

(nhen)