Lokalsport: Rhenania fehlte Wimpernschlag zum Aufstieg

Lokalsport : Rhenania fehlte Wimpernschlag zum Aufstieg

Damen-Tischtennis: DJK Kleve verliert im Oberliga-Relegationsspiel in Ottmarsbocholt unglücklich mit 5:8.

34 Jahre nach dem erstmaligen Aufstieg in die Oberliga waren Rhenanias Tischtennis-Damen am Wochenende nur einen Wimpernschlag davon entfernt, erneut in diese Spielklasse einzuziehen. Nach über drei Stunden Spielzeit mussten sich Agnes Sobilo, Lea Vehreschild, Silke Braam und Franziska Habermann in Ottmarsbocholt den Gastgeberinnen mit 5:8 geschlagen geben. Somit bleibt DJK Kleve auch in der kommenden Saison in der NRW-Liga, die sie als Vizemeister beendeten. Sollte allerdings in den nächsten Wochen noch eine Mannschaft zurückziehen, könnte der Oberliga-Traum doch noch klappen.

Bis zum Zwischenstand von 5:5 lief es für die Kleverinnen richtig gut. Obwohl der SC BW Ottmarsbocholt II einige Spielerinnen in ihren Reihen hatte, die schon in der Regionalliga aktiv waren, spielte das Rhenania-Quartett auf Augenhöhe.

Ausgeglichen verlief der Auftakt: DJK-Spitzendoppel Sobilo/Vehreschild setzte sich in drei Sätzen gegen Kaubisch/Ripploh locker durch, während Braam/Habermann gegen Boxel/Dahl mit 1:3 gratulieren mussten. Im oberen Paarkreuz machte Lea Vehreschild mit Finja kurzen Prozess, Agnes Sobilo musste gegen Larissa van Boxel passen. Im weiteren Verlauf punkteten beide Teams bis zum 5:5: Silke Braam hielt sowohl Rabea Dahl als auch Gina Ripploh in Schach, Franziska Habermann musste gegen diese Gegnerinnen in jeweils vier Sätzen passen. Agnes Sobilo hatte gegen Finja Kaubisch keine Probleme. Lea Vehreschild fand in Larissa van Boxel ihre Meisterin. Beim Stand von 5:5 sah es für die Rhenania sehr gut aus, hatten die Kleverinnen doch bis dahin zwei Sätze mehr. Ein 7:7-Unentschieden hätte vermutlich gereicht. Letztlich entschieden jeweils zwei Bälle über die Oberliga. Agnes Sobilo spielte gegen Gina Ripploh 11:3, 10:12, 9:11 und 11:9. Im fünften Satz ging es in die Verlängerung. Sobilo verlor mit 11:13. Am Nebentisch kämpfte auch Silke Braam um jeden Punkt. Sie holte die ersten beiden Sätze gegen Finja Kaubisch mit 11:9 und 11:8, die Gegnerin glich mit 11:6, 11:6 aus. Auch hier ging es in die Entscheidung. Mit 9:11 fehlten zwei DJK-Bälle. Da Franziska Habermann gegen die überragende Larissa van Boxel nichts auszurichten hatte, war die 5:8-Niederlage besiegelt.

(RP)
Mehr von RP ONLINE