Tischtennis : Rhenania auf Abstiegsrang

Nach fast vierstündiger Spieldauer musste sich DJK Kleve dem SC Bayer 05 Uerdingen mit 5:9 geschlagen geben. Spitzenspieler Siawash Golshahi blieb ungeschlagen.

Herren-Regionalliga-West

DJK Rhenania Kleve - SC Bayer 05 Uerdingen 5:9: Mehr drin war für die Regionalliga-Herren der Klever Rhenania im Heimspiel gegen das Team aus der Seidenstadt. Obwohl sich die DJK-Sechs gegenüber der Partie gegen den TTC Altena steigern konnte, reichte es beim Wiedersehen mit Franco Loggia, der in den beiden vergangenen Spielzeiten für die Rhenania an die Platte ging, nicht zu einem zählbaren Erfolg.

Nach fast vierstündiger Spieldauer hatte die Bayer-Sechs in der Turnhalle der Realschule Kleve die Nase mit 9:5 (35:23 Sätze) vorne. Ismet Erkis bei der Verabschiedung: "Insgesamt geht der Uerdinger Sieg in Ordnung. Für uns war mehr drin!" Eine starke Leistung bot im DJK-Dress Spitze Siawash Golshahi. Der Neuzugang behielt sowohl im Doppel an der Seite von Mathew Ware als auch in beiden Einzeln eine weiße Weste. Nach der vierten Saisonniederlage findet sich die in der kommenden Woche spielfreie Rhenania (2:8 Zähler) in der Tabelle auf einem Abstiegsrang wieder. Die Gäste aus Krefeld-Uerdingen konnten mit dem 9:5-Erfolg ihr Punktekonto dagegen erstmals positiv gestalten und belegen nach dem zweiten Saisonsieg Rang fünf.

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Den zu erwartenden Ausgang nahmen die ersten beiden Doppelbegegnungen. Während sich Ware/Golshahi im Entscheidungsdurchgang gegen Loggia/Freitag zur 1:0 Führung durchsetzen konnten, unterlagen auf dem Nebentisch Erkis/Schröder gegen die Spitzenpaarung der Gäste Perei/Schmitz in vier Sätzen. Nicht belohnt wurde die Aufholjagd von Wlodarek/Kopittke.

Die 2:0-Satzführung von Uran/van Huck konnte die Klever Paarung mit 11:5 und 11:6 wettmachen. Im Entscheidungsdurchgang hatte dann jedoch wieder das Gästedoppel das bessere Ende für sich. Nichts für schwache Nerven waren im weiteren Verlauf die Begegnungen von Siawash Golshahi. Gegen Franco Loggia musste die Klever Spitze trotz einer 2:0-Satzführung über die volle Distanz. Nach 13:15 und 8:11 behielt die Golshahi im Entscheidungsdurchgang mit 11:7 die Oberhand.

Reihenweise Matchbälle hatte die Klever Nummer eins im Spitzeneinzel gegen den Ungarn Perei Gergely. Nach 13:15 im vierten Satz, wo Golshahi drei Matchbälle nicht verwerten konnte, fiel auch die Entscheidung im fünften Durchgang erst in der Satzverlängerung. Mit 13:11 behielt der Klever Neuzugang letztlich auch in seinem zweiten Einzel die Oberhand. Sieg und Niederlage verzeichnete im Spitzenpaarkreuz Mathew Ware. Nach der 1:3-Niederlage gegen den vom Szeged AC/Ungarn in die Seidenstadt gewechselten Gergely Perei verkürzte der Engländer mit einem Viersatzerfolg über Franco Loggia für seine Farben zum zwischenzeitlichen 5:6-Spielstand.

Nur ein Sieg in den weiteren Paarkreuzen war jedoch zu wenig, um die Gäste über die volle Distanz in Verlegenheit zu bringen. Während sich Konstantin Schröder gegen den Mannschaftsführer der Gäste Matthias Uran (3;1) durchsetzen konnte, blieb neben Ismet Erkis (1:3 Schmitz, 2:3 Uran) im dritten Paarkreuz auch Rainer Kopittke (1:3 van Huck, 0:3 Freitag) und Jan Wlodarek (0:3 Freitag) ein zählbarer Erfolg verwehrt.

(RP)