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Lokalsport: Reicht Rheinwachts Gegenwehr im Derby?

Lokalsport : Reicht Rheinwachts Gegenwehr im Derby?

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 8: Rheinwacht Erfgen - Siegfried Materborn (heute, 19.30 Uhr).

Das Training wird bei der Rheinwacht aus Erfgen derzeit klein geschrieben. Das liegt daran, dass das Spiel gegen Materborn heute Abend für die Bezirksliga-Neulinge bereits die dritte Partie in sechs Tagen ist. "So ein Rhythmus hinterlässt natürlich Spuren", sagt Erfgens Spielertrainer Norman Lousee, der ohnehin auf einen sehr schmalen Kader zurückgreifen muss, "wir sind alle froh, wenn wir das Spiel hinter uns gebracht haben."

Die Rheinwacht steht - mit einem Spiel weniger - nach dem Sieg gegen Hamminkeln (6:1) und einem Unentschieden gegen Bislich (0:0) punktgleich mit TuB Mussum, konnte aber dank des besseren Torverhältnisses erstmals die rote Laterne abgeben. Gegen Materborn würde sich die Lousee-Elf am liebsten weiter vom Tabellennachbarn absetzen: "Wir wissen aber, dass wir es sehr schwer haben werden. Materborn ist vorne mit Lufrano, Mast und Schiller extrem stark besetzt", warnt der Coach, "wir müssen versuchen, die drei 90 Minuten lang in Schach zu halten und die Schwächen in der gegnerischen Defensive auszunutzen." Siegfried-Coach Marco Schacht ist vor dem Derby gewarnt: "Man sieht an den Ergebnissen, dass Erfgen im Moment gut drauf ist. Da müssen wir mit deutlich mehr Gegenwehr rechnen, als im Spiel gegen Drevenack. Unser Ziel ist aber trotzdem ein Dreier", so der Coach.

Personell ist bei den Materbornern, die derzeit mit 37 Punkten den achten Tabellenrang belegen, am heutigen Abend voraussichtlich alles an Bord.

(RP)