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Pokal: 1. FC Kleve siegt 2:1 bei DJK Arminia Klosterhardt

Fußball-Pokal : 1. FC Kleve quält sich in die nächste Runde

Pokal auf Verbandsebene: Die Rot-Blauen setzen sich knapp mit 2:1-Toren beim Landesliga-Team DJK Arminia Klosterhardt durch.

In der vergangenen Landesliga-Saison behielt der 1. FC Kleve gegen Armina Klosterhardt zweimal die Oberhand, im Hinspiel in der Klever BETEC-Arena hieß es am Ende verdient 3:0 und auch im Oberhausener Vorort sicherten sich die Rot-Blauen nach einem frühen Rückstand noch die drei Punkte (3:1). Gestern Nachmittag trafen sich die beiden Mannschaften im Stadion am Klosterhardter Hans-Wagner-Weg wieder, dieses Mal ging es aber nicht um Punkte, sondern um den Einzug in die 2. Runde des Niederrheinpokals. Am Ende hatte der favorisierte Oberligist aus der Schwanenstadt erneut knapp mit 2:1 die Nase vorne, doch über die gesamte Spieldauer boten die Klosterhardter der Elf von Trainer Umut Akpinar mächtig Paroli, die sich auch bei ihrem Torwart Andre Barth bedanken konnte, der mit einer Glanztat den Gang in die Verlängerung verhinderte. „Wir wussten vorher, dass dieser Gegner für uns sehr unangenehm werden kann und so ist es dann auch gekommen. In der Mitte des Spiels hatten wir alles im Griff, zum Ende hin wurde es dann noch einmal spannend. Aber im Pokal zählt das Weiterkommen und das ist heute das Wichtigste für uns“, meinte Akpinar.

Die erste gute Chance hatte die Arminia durch den gestern Nachmittag bärenstarken Nelowan Nawzad, der auf das Klever Gehäuse zulief und im letzten Moment vom herauseilenden Keeper Barth gestoppt wurde (7.). Nach 21 Minuten meldete sich dann auch der FC in der Partie an: Michel Wesendonk von wurde Fatih Duran im gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt, sein direkter Schuss wurde gerade noch von einem Klosterhardter Abwehrspieler geblockt. Nach 25 Minuten unterbrach Schiedsrichter Marcel Schuh das Spiel und gönnte beiden Teams die wohlverdiente Trinkpause. Nach dieser Unterbrechung kamen die Rot-Blauen besser ins Spiel und hatten gleich drei gute Situationen, um noch vor dem Seitenwechsel in Führung zu gehen. Erst bedient Duran den gut postierten Levon Kurkciyan, der nur knapp verzog (28.). Dann bekam Wesendonk von einem gegnerischen Spieler den Ball auf den Fuß serviert, fand aber in DJK-Torhüter Niklas Schumacher aus spitzem Winkel seinen Meister (42.). Dann verfehlte Sebastian van Brakel per Kopf nur knapp den Klosterhardter Kasten (45.).

Die Anfangsphase nach der Kabinenansprache gehörte Klosterhardt. Zunächst probierte es Nico Grosse-Beck aus der Distanz (51.). Dann war es Arminia-Akteur Onur Kara Ali mit einem guten Versuch, den er ebenfalls nicht vewertete (60.). Das rächte sich, denn dann schlug der 1. FC Kleve gleich doppelt zu: Erst war es der starke Wesendonk, der nach einem feinen Pass in die Schnittstelle von Pascal Hühner für das 1:0 seiner Farben sorgte (62.). Wenige Zeigerumdrehungen später erhöhte Kurkciyan nach einem Querleger von Kapitän Fabio Forster auf 2:0 und ließ die Schwanenstädter erneut jubeln (66.). n der 77. Minute sah FC-Offensivakteur Pascal Hühner dann die Ampelkarte. In der letzten Viertelstunde probierte Armina Klosterhardt in Überzahl noch einmal alles. Und tatsächlich war es Nawzad, der mit einem Schlenzer aus 13 Metern auf 1:2 verkürzte und noch einmal für Spannung sorgte (87.). Barth rettete dann mit einer Glanztat gegen den alleinstehenden Nawzad nicht nur den Sieg, sondern auch den Einzug in die 2. Runde des Niederrheinpokals (90.+2).

Klosterhardts Übungsleiter Marcus Behnert hielt trotz der Niederlage seiner Mannschaft fest: „Es war eine aufopferungsvolle Leistung von uns. Wir haben diese fünf Minuten nicht aufgepasst. Wir sind dann aber nochmal zurückgekommen und hatten leider auch Pech, dass der gegnerische Schlussmann einen sehr guten Tag hatte. Wären wir in Führung gegangen, wäre es vielleicht anders gelaufen.“ Kleves Spielführer Forster bilanzierte: „Es war der erwartet schwere Brocken. Zudem 30 Grad heiß, dann auf Kunstrasen gegen ein hochmotiviertes Team. Wir haben es nochmal unnötig spannend gemacht und hätten uns auch nicht über den Ausgleich beklagen dürfen. Wir waren froh, als der Schiedsrichter abgepfiffen hat.“