1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve
  4. Sport Kleve und Goch

Pläne für Bresserberg-Tribüne: 1. FC Kleve sieht Gesprächsbedarf

Sportpolitik : Pläne für Bresserberg-Tribüne: 1. FC Kleve sieht Gesprächsbedarf

Der Klub begrüßt die Pläne, in der Tribüne Kabinen zu errichten, in die das Talentzentrum Kämpferherzen einziehen könnte. Vorsitzender Christoph Thyssen weist allerdings darauf hin, dass es damit alleine nicht getan sei.

Der 1. FC Kleve begrüßt die neuen Überlegungen, die es für die Tribüne im Stadion am Bresserberg gibt. Die Verwaltung hat am Montag im Sportausschuss durchblicken lassen, dass in dem unfertigen Bau in der Getec-Arena Umkleidekabinen errichtet werden könnten. Dort sollten auch die Kämpferherzen, das vom VfR Warbeyen und 1. FC Kleve gebildeteten Talentförderzentrum für Frauen- und Mädchenfußball, einziehen können. Einen Förderantrag über 1,1 Millionen Euro hat die Stadt, wie Bürgermeister Wolfgang Gebing auf RP-Anfrage mitgeteilt hat, bereits beim Bundesamt für Bauordnung und Raumwesen gestellt.

„Wir kennen die Pläne der Verwaltung nicht. Grundsätzlich halten wir es aber für gut, wenn das Tribünengebäude einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden kann“, sagt Christoph Thyssen, Vorsitzender des 1. FC Kleve. Freilich sei er erstaunt darüber, dass die Vereine VfR Warbeyen und 1. FC Kleve bisher nicht in die Planungen der Verwaltung einbezogen worden seien. Thyssen betonte, dass sein Verein auch weiterhin zu „konstruktiver Mitarbeit“ beim Thema bereit sei. Der Vorsitzende sieht hier nicht zuletzt Gesprächsbedarf, weil es ja nicht alleine damit getan sei, Kabinen unter anderem für die Kämpferherzen in der Tribüne vorzusehen.

Neben dem Antrag zur Sanierung seiner Kabinenanlage auf dem vereinseigenen Grundstück hat der 1. FC Kleve noch vor einigen Wochen mit dem VfL Merkur und dem TV Rot-Weiß Kleve ein Konzept zur Entwicklung des Sportzentrums Bresserberg vorgestellt. „Ich bin sehr gespannt darauf, zu erfahren, wie die bisherigen Überlegungen der drei Vereine sinnvoll in die Planungen der Verwaltung eingeflossen sind. Denn sowohl die Verwaltung als auch die Politik hatten eine Weiterverfolgung dieses Konzepts befürwortet“, sagt Christoph Thyssen. Aus Sicht des Vorsitzenden wäre es jetzt höchste Zeit, „alle Betroffenen zu Beteiligten zu machen und in gemeinsame Gespräche zum Sportzentrum am Bresserberg einzusteigen“.