Reitsport: Pilot-Springturnier bei Holger Hetzel

Reitsport : Pilot-Springturnier bei Holger Hetzel

Der Pfalzdorfer Nationenpreisreiter hat in Gesprächen mit aktiven Springreitern und Verantwortlichen der Landeskommission Rheinland sowie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Sorgen, Ideen und Lösungsvorschläge ausgetauscht.

 Erneut scheint der Nationenpreisreiter Holger Hetzel in Sachen Springsport vielen Veranstaltern einen Schritt voraus zu sein. Das jedenfalls könnte einem in den Sinn kommen, wenn man auf sein offizielles Pilot-Springturnier mit innovativen Ideen für die Zukunft blickt, das am 20. und 21. August durch den renommierten Ausbilder und erfolgreiche Springreiter ausgerichtet wird. Denn veranstalten will Hetzel auf der Reitsportanlage an der Buschstraße in Goch Pfalzdorf ein Springturnier von Aktiven für Aktive, das als ein Pilot-Projekt der ganz besonderen Art gilt und welches zukünftig das nationale Turnierreiten für alle Reiter leichter und interessanter machen könnte.

„Um den nationalen Turniersport für Reiter weiterhin attraktiv zu halten, sind innovative Ideen notwendig“, begründet Holger Hetzel seine Entscheidung, ein Pilot-Springturnier mit einigen Neuerungen durchzuführen. „Wir haben in Gesprächen mit aktiven Springreitern und Verantwortlichen der Landeskommission Rheinland sowie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Sorgen, Ideen und Lösungsvorschläge ausgetauscht, wie der Abgang von Reitern ins Ausland verringert und der Deutsche Turniersport unterstützt werden könnte“, so Hetzel. Viele Reiter aus dem Rheinland und Westfalen reisen seit geraumer Zeit ins nahegelegene Holland, wobei Reiter aus Bayern nach Österreich zum Turnierreiten aufbrechen, da dort das Nennen leichter und der Lerneffekt durch verschiedenste Möglichkeiten größer sei. Dieses solle in Zukunft vermieden werden, da die hiesigen Reitvereine durch weniger Nennungen immer weniger Chancen haben. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Gelegenheit gegeben wird, bei unserem offiziellen Turnier bereits einige Ideen auszuprobieren“, sagt der erfolgreiche Springreiter. Dabei möchte er folgende Innovationen verwirklichen: ein Warm-Up für alle Teilnehmer am Tag vor dem Turnier und nach jeder Prüfung freiwillige Korrekturrunden außer Konkurrenz für Pferde, die in den jeweiligen Prüfungen gestartet wurden. Auch sollen in jeder Prüfung mindestens 12 Teilnehmer platziert werden, wobei alle Platzierungen ohne Pferd stattfinden sollen. Zudem soll ein später Nennungsschluss mit normalen Nenngebühren ermöglicht werden und Nachnennungen der Pferde bis 20 Uhr am Vortag des jeweiligen Turniertages ohne Nachtragsgebühren möglich sein. Dabei kann die Reihenfolge der Pferde in allen Springprüfungen vom Reiter festgelegt werden. Springpferdeprüfung Klasse A* für vierjährige Pferde, bei der alle Ritte ohne Fehlerpunkte mit einer Mindestwertnote siegreich sind und ab 36 Nennungen erfolgt dier Teilung der Stilspringprüfung Klasse A** und Springprüfung Klasse L nach Alter der Reiter (U25/Ü25). Zudem sollen Profis außer Konkurrenz auch in kleineren Springen starten können. Bei der Veranstaltung im August sind neben Springpferdeprüfungen, Youngster Springen bis Klasse S* auch Springprüfungen von Klasse A** bis S* in der Ausschreibung zu finden. Weitere Informationen: 02823 185 24 oder per E-Mail unter info@holger-hetzel.de bzw. auf der Homepage www.holger-hetzel.de

Mehr von RP ONLINE