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Tischtennis: Pia Dorißen zieht in die Endrunde ein

Tischtennis : Pia Dorißen zieht in die Endrunde ein

Für fünf Tischtennis-Talente aus dem Klever Stadtgebiet war das Ranglisten-Qualifikationsturnier des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV), das in Dingden stattfand, eine lehrreiche Erfahrung.

Bei dem Turnier, das für Jungen, Mädchen und B-Schülerinnen ausgetragen wurde, konnte vor allem Pia Dorißen von Weiß-Rot-Weiß Kleve überzeugen. Die junge Nachwuchsspielerin konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sicherte sich ohne große Mühen die Qualifikation zur Westdeutschen Mädchen-Endrangliste. "Pia hat stark gespielt. Wir freuen uns mit ihr, dass sie am 29. September an der Endrangliste teilnehmen darf", sagt WRW-Vorsitzende Sabine Bötcher. Die Schülerin bot sowohl in der Gruppenphase als auch in der anschließenden Zwischenrunde eine souveräne Vorstellung. Dabei absolvierte Dorißen insgesamt acht Einzelspiele und konnte eine 8:1-Bilanz hinlegen, die ihr die sichere Qualifikation bescherte.

Knapp an der Qualifikation gescheitert sind die weiteren Akteure von Weiß-Rot-Weiß Kleve. Cedric Görtz, der in der Jungen-Konkurrenz an den Start ging, zeigte eine gute Vorstellung und kam mit 3:2-Spielen als Gruppendritter in die Zwischenrunde, wo er allerdings drei Niederlagen hinnehmen musste, sodass er am Ende die Qualifikation verfehlte. "Cedric hat eine ordentliche Leistung abgerufen, gerade auch im Hinblick darauf, dass er verletzungsbedingt zuletzt nur wenig trainiert hat", zieht Bötcher ein positives Fazit.

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Bei den B-Schülerinnen von WRW Kleve, Maja Marbach und Marie Jansen, war ebenfalls in der Zwischenrunde Endstation. Die beiden Nachwuchsspielerinnen setzten sich beide erfolgreich in der Gruppenphase durch. In der abschließenden Zwischenrunde erzielte Jansen einen sehr guten vierten Platz, der am Ende aber nicht zur Qualifikation zur Endrangliste ausreichte.

Marbach zog ebenfalls in die Zwischenrunde ein. Dort konnte sie allerdings nicht den nächsten Schritt machen und verpasste die Qualifikation knapp. "Maja und Marie haben eine sehr ordentliche Leistung geboten. Es ist schade, dass die beiden dafür nicht belohnt wurden und knapp an der Qualifikation gescheitert sind", erklärt Betreuer Jens Roeloffs.

Die erst zehnjährige Lea Vehreschild, die auf westdeutscher Ebene in diesem Jahr auch noch bei den C-Schülerinnen aufschlagen darf, zog sich im Feld der besten 36 B-Schülerinnen (Jahrgang 2001 und jünger) achtbar aus der Affäre. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen stand sie im letzten Gruppenspiel ganz dicht vor dem Einzug in die Zwischenrunde. Ihr gelang es in dem entscheidenden Match jedoch nicht, eine 2:1-Satzführung ins Ziel zu bringen. Am Ende stand für sie eine unglückliche 2:3-Niederlage zu Buche. "Lea hat jedoch insgesamt spielerisch überzeugt", lautet das positive Fazit von DJK-Jugendwart Marc Dorißen.

(RP)