Fußball : Pfände verschießt Elfmeter

Der SV Hönnepel/Niedermörmter verliert auf eigenem Platz mit 0:1 gegen den Aufsteiger VfR Krefeld-Fischeln. Thomas Bahr erzielt in der 77. Minute den entscheidenden Treffer.

Der SV Hönnepel/Niedermörmter hat erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Trotz pausenloser Feldüberlegenheit verloren die Schützlinge von Jan Kilkens gegen den Aufsteiger VfR Krefeld-Fischeln mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte in der 77. Minute Thomas Bahr. Zuvor war Matthias Pfände mit einem Foulelfmeter an Till Kohnen gescheitert (59.).

Dass Kilkens nach Spielschluss alles andere als gut gelaunt war, versteht sich fast von selbst: "Wir müssen endlich wach werden. Unser Abschluss läßt sehr zu wünschen übrig. Gegen einen destruktiven Gegner hat ein Glücksschuss die Entscheidung gebracht."

Der SV musste seine Abwehr umbauen, da Tim Sanders wegen Krankheit nicht auflaufen könnte. Für ihn rückte Cihan Yalcin nach hinten, Jens Hoffmann lief im Mittelfeld auf. Fadel Akyel musste abermals auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Hö./Nie. startete gegen einen abwartenden VfR schwungvoll und hatte nach sechs Minuten die erste Superchance. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Pfände haarscharf am Pfosten vorbei. Wenig später versuchte sich Fabian Wenten mit einem Weitschuss, der aber auch nicht den gewünschten Erfolg hatte.

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Fischeln beschränkte sich weitgehend darauf, den Spielfluss der Platzherren zu stören und verzeichnete erst nach 18 Minuten den ersten Torschuss durch Benjamin Richter. Im Gegenzug musste Kohnen einen Distanzschuss von Hoffmann entschärfen. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Gast mutiger und hatte zwei gute Chancen durch Bahr und Michael Enger. Zunächst langweilig begann der zweite Spielabschnitt. In Minute 55 leistete sich Marvin Haupt gegen seinen Ex-Klub einen krassen Fehler. Kohnen musste den durchgebrochenen Wenten im strafraum von den Beinen holen. Den fälligen Elfmeter schoss Pfände so schwach, dass der Keeper parieren konnte.

Die Kilkens-Truppe blieb feldüberlegen, agierte an vorderster Front aber viel zu harmlos. 13 Minuten vor dem Ende wurde der SV aus allen Träumen gerissen. Per Volleyabnahme traf Bahr aus gut 20 Metern genau in den Winkel, Marcel Siepmann blieb da nur das Nachsehen. Kurz zuvor hatte Daniel Boldt Pech mit einem Kopfball gehabt, der ganz knapp über den Querbalken strich.

(RP)