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2. Tischtennis-Bundesliga: Nouwen überragt beim 5:5

2. Tischtennis-Bundesliga : Nouwen überragt beim 5:5

WRW Kleves Damen holen bei SG Marßel Bremen einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Eigengewächs Ariane Liedmeier ohne Chance.

Marßel Bremen - TTVg. WRW Kleve 5:5. In der 2. Tischtennis- Bundesliga hat die erste Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt erzielt. Bei der SG Marßel Bremen spielten die Kleverinnen am Samstag Nachmittag ein 5:5-Remis. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Punktgewinn. In der Hinrunde haben wir noch knapp verloren. Zudem bauen wir weiter den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf, sodass wir unserem Saisonziel näher kommen", sagte WRW Kleves Vorsitzende Sabine Bötcher kurz nach dem Spiel.

In der Partie in der Hansestadt avancierte die niederländische Nummer zwei im Team, Carla Nouwen, zur Matchwinenrin. Die 22-jährige Linkshänderin, die schon seit vier Jahren das WRW-Trikot trägt, agierte äußerst souverän und bestätigte die starken Leistungen vom ersten Spieltag gegen Hövelhof.

Nouwen hatte zunächst gegen die Spitzenspielerin der SG Marßel Bremen Katarina Michajlova einige Schwierigkeiten und musste in den Entscheidungssatz. Dort agierte die WRW-Spielerin sehr konzentriert und setzte sich mit 11:5 durch. Im zweiten Einzel spielte Nouwen souveräner und gewann deutlich in drei Sätzen gegen Lin Sievers. Zum Auftakt steuerte sie zudem an der Seite von Ilka Böhning im Doppel einen Erfolg bei, sodass das WRW-Duo auch das zweite Doppel der Rückrunde für sich entscheiden konnte.

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Die Spitzenspielerin der WRW-Damen, Ilka Böhning, konnte ebenfalls einen Sieg zum Unentschieden beisteuern. In ihrem Einzel gegen Lin Sievers führte Böhning schnell mit 2:0. Doch ihre Gegnerin gab nicht auf und kämpfte sich beeindruckend in die Begegnung zurück, sodass die WRW-Spitze den 2:2-Satzausgleich hinnehmen musste. Im fünften Satz besann sich Ilka Böhning wieder und stellte ihr Spiel noch mal um, so dass sie diesen Durchgang hauchdünn mit 13:11 für sich entscheiden konnte.

Der letzte WRW-Zähler ging schließlich auf das Konto von Jessica Wirdemann. Die Nummer drei im Team musste im ersten Satz eine knappe Niederlage hinnehmen und schien schon, wie im Hinspiel, komplett leer auszugehen.

Wirdemann agierte im letzten Spiel aber sehr konzentriert und bewies, dass sich ihre Mannschaftskameradinnen immer auf sie verlassen können. Im Einzel gegen Ying Ni-Zhan ging es in den Entscheidungssatz, nachdem Wirdemann schon sicher mit 2:0 Sätzen führte. Die Rechtshänderin blieb am Ende aber obenauf und machte das 5:5- Remis perfekt.

Nicht optimal

Nicht optimal verlief es dagegen für WRW-Eigengewächs Ariane Liedmeier. Die 17-jährige Schülerin musste sich in ihren beiden Einzeln geschlagen geben und merkt dabei, dass das Niveau in der 2. Bundesliga erheblich höher ist als in der Regionalliga.

(RP)