Fußball VfR Warbeyen möchte im Niederrheinpokal den Schalter umlegen

Kleve · Der Regionalligist ist an diesem Samstag beim Niederrheinligisten SV Budberg gefordert. Der Titelverteidiger ist zwar klarer Favorit, will den Gastgeber aber keinesfalls unterschätzen.

VfR-Coach Sandro Scuderi (Mitte) fordert noch ein paar Prozent mehr Einsatz von seinem Team.

VfR-Coach Sandro Scuderi (Mitte) fordert noch ein paar Prozent mehr Einsatz von seinem Team.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Der Titelverteidiger VfR Warbeyen trifft in der zweiten Runde des Fußball-Niederrheinpokals der Frauen auf den SV Budberg. Die Partie steigt an diesem Samstag um 15 Uhr im Scania-Sportpark, wo der Niederrheinligist seine Heimspiele austrägt.

Im vergangenen Jahr war der SV Budberg als Vorletzter aus der Regionalliga abgestiegen. Die Spiele gegen den VfR Warbeyen gingen mit 0:1 und 0:4 verloren. In der neuen Spielklasse läuft es für den SV Budberg derzeit denkbar schlecht. Die Bilanz aus zwölf Spielen: Sechs Punkte, erst ein Sieg und Rang 13 – ein Abstiegsplatz.

In der ersten Runde des Niederrheinpokals setzten sich die Budbergerinnen mit 4:2 gegen Bezirksligist SV Krechting durch. Auch der VfR Warbeyen bekam es in Runde eins mit einem Bezirksligisten zu tun. Beim 15:0-Sieg beim SuS 09 Dinslaken ließ der Favorit nichts anbrennen. Nachdem in der Regionalliga zuletzt wenig zusammenlief – die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren – will VfR-Trainer Sandro Scuderi das Niederrheinpokal gegen den klassentieferen Kontrahenten dazu nutzen, um wieder einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. „Wir brauchen wirklich nicht viel. Das ist bloß ein klitzekleiner Schalter, den wir umlegen müssen. Dazu müssen wir in jedem Fall ein paar Prozent drauflegen“, sagt er. Das Ziel ist selbstredend: Der VfR will im Niederrheinpokal überwintern. Scuderi: „Als Titelverteidiger wollen wir natürlich in die nächste Runde. Wir unterschätzen den Gegner nicht, schauen auf uns und sind heiß auf die Partie.“

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