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Niederrheinpokal: Schwere Aufgabe für 1. FC Kleve beim TSV Meerbusch

Fußball : 1. FC Kleve steht vor einer schweren Aufgabe im Niederrheinpokal

An diesem Samstag spielt der Oberligist in der dritten Runde beim Ligakonkurrenten TSV Meerbusch. Der Gastgeber ist in bestechender Form.

Trainer Umut Akpinar hat höchsten Respekt vor dem TSV Meerbusch, so viel steht fest. Und das, obwohl der Fußball-Oberligist 1. FC Kleve gegen die Blau-Gelben zum Saisonstart verdient mit 2:1 gewonnen hatte. Nun geht es am Samstag, 16 Uhr, in der dritten Runde des Niederrheinpokals gegen den Liga-Konkurrenten. Der Coach der Rot-Blauen sagt im Vorfeld der Partie: „Das Spiel zum Start ist mit der jetzigen Situation überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Wir erwarten auswärts eine erfahrene Truppe, die sehr geschlossen auftritt und eine hohe Qualität hat. Von den letzten sieben Partien haben sie sechs sehr deutlich und hochverdient gewonnen. Das zeigt, wie gut der TSV Meerbusch aktuell drauf ist. Da wartet eine schwere Aufgabe auf uns.“

Schon vor zwei Jahren musste der 1. FC Kleve im Pokalwettbewerb in Meerbusch antreten. Damals traf der Bresserberg-Klub im Viertelfinale auf den Turn- und Sportverein – und setzte sich mit 4:1 durch. Monate später stand der 1. FC Kleve sensationell im Finale des Niederrheinpokals und unterlag nur knapp dem Regionalligisten Rot-Weiss Essen. Ob sich die Geschichte wiederholt? „Für uns zählt vor allem die Meisterschaft, wir wollen unter die ersten zehn Plätze kommen und dann in der Aufstiegsrunde spielen. Dennoch nehmen wir so ein Pokalspiel in Meerbusch gerne mit. Wir wollen weiterkommen“, sagt Trainer Umut Akpinar, dessen Team am vergangenen Sonntag 1:1 gegen den FSV Duisburg gespielt hat.

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Dabei enttäuschte die Mannschaft von Kapitän Fabio Forster, der Abstiegskandidat aus dem Ruhrgebiet hätte in der Getec-Arena durchaus gewinnen können. Doch die Begegnung ist abgehakt. „Wir haben das Spiel gegen den FSV Duisburg detailliert analysiert und aufgearbeitet. In den vergangenen Tagen lag der Fokus einzig und alleine auf dem TSV Meerbusch“, sagt Umut Akpinar. Der Tabellenvierte hatte größte Mühe mit einem Gegner, der die Defensivreihen schloss und auf Konter lauerte. Raum hatten die Klever nur selten, spielerische Ideen für diesen noch seltener.

Ganz anders die Lage beim TSV Meerbusch: Die Gelb-Blauen hatten sich zuletzt mit 5:2 gegen den 1. FC Mönchengladbach durchgesetzt. Der Tabellenachte ist nach einem schwachen Start ohnehin in bestechender Form. Jüngst bezwang er auch TuRU Düsseldorf und den 1. FC Monheim. „Auswärts in Monheim zu gewinnen – das ist schon eine Hausnummer“, sagt Umut Akpinar.

Daran hat übrigens auch Horst Riege einen entscheidenden Anteil. Der 68-Jährige ist seit Jahren als Teammanager an der Seite von Trainer Antonio Molina beim Oberligisten aus Meerbusch tätig. In Kleve ist er bestens bekannt: Von 2001 bis 2002 war der gebürtige Essener Trainer am Bresserberg, bis heute pflegt er einen engen Kontakt zu den Verantwortlichen in der Kreisstadt.

Personell hat Umut Akpinar vor dem Aufeinandertreffen einige Sorgen. „Wir haben unter der Woche mehrere Jungs gehabt, die nicht trainieren konnten. Bei ihnen müssen wir nun kurzfristig schauen, ob wir sie einsetzen können“, sagt der 41-Jährige vor dem Duell. Schwere Verletzungen aber seien bislang nicht bekannt.

Die nächste Ligapartie wartet am Sonntag, 28. November, auf den 1. FC Kleve. Dann geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten VfB Hilden.