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Lokalsport: Nachlegen Pflicht für Viktoria

Lokalsport : Nachlegen Pflicht für Viktoria

Durch das 2:1 in Süchteln hat sich die Gocher Viktoria ins Mittelfeld vorgearbeitet. Bereits am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) soll mit einem Sieg gegen den TSV Wachtendonk-Wankum der Weg nach oben fortgesetzt werden.

Vor dem letzten Sonntag hatte Trainer Manfred Tebeck von seinen Schützlingen aus den nächsten beiden Spielen sechs Punkte gefordert um das Viktoria-Schiff wieder in sicheres Fahrwasser zu bringen. Teil Eins der Aufgabe wurde dank einer kämpferisch überzeugenden Darbietung in Süchteln erfüllt, im Kreisderby gegen den TSV Wachtendonk-Wankum soll nun am Samstag im heimischen Hubert-Houben-Stadion nachgelegt werden (Anstoß 16 Uhr).

"Wachtendonk-Wankum ist eine Mannschaft, die wir einfach schlagen müssen. Da brauchen wir nicht drum herum zu reden", setzt Tebeck seine Akteure unter Zugzwang und unterstreicht die Ambitionen der Gocher, die sich zumindest von der gefährdeten Zone im Tabellenkeller zügig absetzen möchten. In Süchteln konnte diesbezüglich ein erster wichtiger Schritt getan werden. "In den ersten zwanzig Minuten hatten wir noch Probleme ins Spiel zu kommen, danach haben wir uns aber gefangen und nach dem blöden Gegentor hat das Team eine prima Reaktion gezeigt", freute sich Tebeck darüber, dass die Schwarz-Roten das Spiel noch drehen konnten: "Das war wichtig für die Tabelle und die Moral."

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Dabei waren die Vorzeichen ob der Sperre von Hajo Peters und dem kurzfristigen Ausfall von Jan-Philip Maaßen gar nicht einmal so günstig gewesen. Ein beherztes, engagiertes Auftreten brachte dennoch den Erfolg. "Da konnte man sehen, was es ausmacht, wenn wir aggressiv auftreten", hofft Tebeck auf eine entsprechende Fortführung am Samstag. Kampfstärke dürfte gegen den TSV Wa./Wa. auch gefragt sein, versuchten die Südkreisler doch in der Vorsaison den Gegnern häufig mit Härte den Schneid abzukaufen. "Ein schönes Spiel erwarte ich insofern am Samstag auch nicht unbedingt. Wir sollten aber unsere Chancen bekommen", erklärt Tebeck. Selbige sollen der neue Sturmführer Dejan Lazovic und Co. möglichst nutzen. Mit zwei Treffern in seinen ersten beiden Partien für die Gocher fügte sich der Routinier schon mal glänzend ein.

"Dejan kann auch mal den Ball halten. Sein Siegtor in Süchteln war schon stark", ist "Mucki" Tebeck voll des Lobes für den erfahrenen Neuzugang.

Personell hat sich die Lage bei den Gochern insgesamt etwas entspannt. Der ein oder andere Akteur hatte zwar unter der Woche mit der Grippe zu kämpfen, bis auf die drei Langzeitverletzten Rene Hartung, Sebastian van Brakel und Marcel Sura sollten am Samstag aber alle zur Verfügung stehen. Auf der Gegenseite musste Wachtendonk/Wankum zuletzt zwei Niederlagen einstecken. Besonders geschmerzt haben dürfte die Truppe von Frank Goldau das 2:5 im Derby gegen den SV Straelen. Dem folgte am letzten Wochenende ein 0:2 beim Konkurrenten Rheydter SV. Das Saisonziel wird beim TSV klar mit dem Klassenerhalt definiert. "Wir wollen so schnell wie möglich unten wegkommen und mindestens den siebtletzten Platz sichern", formuliert Kapitän Sascha Simrodt. Unterschätzen sollten die Gocher ihren Gegner dennoch nicht. Besondere Beachtung verdient insbesondere Torjäger Kai Rietz, der bereits fünfmal wieder getroffen hat.

(RP)