Mit Respekt zum Neuling

Der SV Hönnepel/NIedermörmter hat sich nach zwei Siegen in Folge beim Aufsteiger SV Sonsbeck vorzustellen. Trainer Georg Mewes erwartet kein einfaches Spiel.

Zwei Siege in Folge haben den SV Hönnepel/Niedermörmter auf den fünften Tabellenplatz vorrücken lassen. Daher kann man die Reise zum ebenfalls gut platzierten Aufsteiger SV Sonsbeck mit viel Selbstvertrauen antreten, zumal die Leistung beim 2:0 gegen die Sportfreunde Baumberg am letzten Sonntag außerordentlich gut war. Trainer Georg Mewes, der einige Jahre beim sonntäglichen Gegner tätig war, verfällt nicht in Euphorie: "Natürlich fahren wir dort hin, um zu gewinnen. Doch die Aufgabe wird nicht einfach. Sonsbeck hat eine kampfstarke Mannschaft, die zu Recht so weit oben angesiedelt ist.

Chancenverwertung

Der Hö./Nie.-Übungsleiter zeigte sich mit dem Spiel gegen Baumberg überaus zufrieden, aber wieder einmal bereitete ihm die mangelnde Chancenverwertung Kopfschmerzen: "Wir haben erst 17 Tore erzielt, aber es hätten mindestens schon 30 sein müssen. Es ist einfach unmöglich, welche Möglichkeiten wir immer wieder liegen lassen. Jedes Spiel muss man bis zur 90. Minute zittern."

Die Verletztenliste ist weiter sehr groß. Christian Böing, inzwischen an der Schulter operiert, Vincent Grütter, Andre Kampen, Cihan Yalcin und Gülbey Yigitkurt fallen weiter aus. Angeschlagen sind Fabian Buttgereit, Uwe Sokolowski (beide Knieprobleme) und Sebastian Radtke (Knöchelverletzung). "Ich hoffe, dass alle drei auflaufen können, ansonsten wird es sehr eng", beklagt Mewes das Pech, vertraut aber auch den eventuell nachrückenden Akteuren. Wieder zum Kader stößt Rafael Haddad, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte. Der SV Hö./Nie. will aus sicherer Abwehr mit kontrollierter Offensive den Erfolg suchen. Mewes: "Wir wollen drei Punkte, aber es wird ein hartes Stück Arbeit."

Jungs sind willig

Sein Gegenüber Horst Riege, der im Januar Thomas Geist ablöste und den SVS in die Niederheinliga führte, ist stolz auf seine Mannschaft: "Die Jungs sind alle sehr willig, es gibt nur selten Ärger." Mit der bisherigen Saison ist der Ex-Profi überaus zufrieden: "Sonsbeck ist ein Verein mit bescheidenen Mitteln. Dafür haben wir bislang viel erreicht und sind als Neuling nicht in Abstiegsgefahr. Gegen Hö./Nie. sehe ich uns aber nicht in der Favoritenrolle. Mit viel läuferischem und kämpferischen Aufwand wollen wir gegenhalten." Mit Manfred Wranik, Julian Deymann, Georg Plachta und Danny Rankel beklagt er vier angeschlagene Spieler. Im Pokal siegte man gegen den B-Ligisten SV Vynen-Marienbaum während der Woche mit 8:0.

(RP)