Mit Kontinuität zum Erfolg

Der SV Donsbrüggen mit Trainer Volker Segers setzt in der kommenden Saison auf einen kaum veränderten Kader. Mit jungen Spielern und mehr Durchhaltevermögen als zuletzt peilt das Team einen einstelligen Tabellenplatz an.

Für den SV Donsbrüggen soll es in der kommenden Saison der Kreisliga A besser laufen als im Vorjahr. Da wurde die Elf vom Nössling Zehnter und verpasste damit das angestrebte Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz. Eben diese Vorgabe gibt Trainer Volker Segers seiner Mannschaft auch jetzt vor: "Uns sollte es eigentlich gelingen, in der oberen Tabellenhälfte zu landen."

Ein Vorteil für die Blau-Weißen könnte sein, dass sich das Gesicht des Kaders kaum verändert hat. "Wir haben uns von keinem Spieler getrennt, was gut für uns ist – wir sind eingespielt", sagt Segers, "ich will natürlich den jungen Spielern wieder eine Chance geben, sich bei uns in der Mannschaft zu beweisen."

Mit der Vorbereitung war Segers sehr zufrieden. "Das Team hat sehr gut mitgezogen und meine Vorgaben umgesetzt. Ich denke, wir können gestärkt in das erste Meisterschaftsspiel starten", sagt der Trainer. Einziges Manko waren verletzungs- oder urlaubsbedingte Ausfälle, die den Trainingsbetrieb erschwert haben. "Aber das soll keine Ausrede sein. Das kommt ja bei den anderen genauso vor. Außerdem konnte sich dann der ein oder andere beweisen, der vielleicht sonst erst einmal hinten angestanden hätte", meint Trainer Segers.

Der SV Donsbrüggen will in diesem Jahr vor allem auch konstanter werden. "In der abgelaufenen Spielzeit sind wir sehr gut gestartet und haben dann am Ende eine deutlich bessere Platzierung aus den Händen gegeben. Das war schon sehr ärgerlich", erzählt der Linienchef der Blau-Weißen. Ohnehin sei "die Liga sehr ausgeglichen. Da ist es überhaupt schwer, einen Favoriten auf die vorderen Plätze zu nennen", sagt Segers. Er will sich nicht auf einen größeren Favoritenkreis festlegen. "Bei vielen wird es davon abhängen, ob sie einen guten Start erwischen. Aber Alemannia Pfalzdorf wird sicherlich wieder der heißeste Titelanwärter sein. Die sind ja im letzten Jahr schon nur knapp gescheitert am Aufstieg und haben ihre Truppe fast komplett zusammen gehalten."

Am kommenden Sonntag (15 Uhr) treten die SVD-Kicker zu ihrem ersten Meisterschaftspiel beim TSV Weeze an. Übrigens ein Gegner, den viele Trainer der Kreisliga A auf dem Zettel für eine Überraschung haben.

(RP)
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