Mewes-Team arg geschwächt

Der SV Hönnepel/Niedermörmter muss im Auswärtsspiel beim SV Sonsbeck auf mehrere Akteure verzichten. Nach dem Erfolg gegen den TuS Bösinghoven wollen die Schwarz-Gelben nachlegen.

Den Verantwortlichen des SV Hönnepel/Niedermörmter fiel am vergangenen Sonntag ein Stein vom Herzen. Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge kehrten die Schützlinge von Georg Mewes mit einem 1:0 gegen den TuS Bösinghoven auf den Erfolgsweg zurück und können somit bei jetzt 13 Punkten gelassen in die Auswärtspartie beim SV Sonsbeck gehen.

Der Coach lobte die kämpferisch sehr starke Leistung seiner Mannschaft, die natürlich ein wenig verunsichert gewesen sei: "Das haben die Jungs toll hinbekommen. Jetzt können wir selbstbewusst nach Sonsbeck fahren." Dort war Mewes in den Jahren von 2002 bis 2006 tätig, kennt sich dort also bestens aus. Für den Übungsleiter ist es mit Sicherheit ein besonderes Match.

Mewes plagen aber personelle Probleme. Torhüter Jan Terhorst (Sehnenriss im Finger) fällt ebenso aus wie Kevin Enke und Daniel Boldt, die Knieprobleme haben. Im schlimmsten Fall droht beiden Akteuren eine Operation. Dann würden sie für den Rest der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung stehen. Uwe Sokolowski (Hochzeit am Samstag) wird mit ziemlicher Sicherheit nicht auflaufen. Mewes nimmt es mit Humor: "Vielleicht taucht er doch auf, ich lasse mich mal überraschen." Thomas Tennagels knickte beim Training um, hofft aber, mit dabei sein zu können. Wieder ins Training eingestiegen ist Fabian Wenten, somit zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Der Hö./Nie.-Trainer weiß natürlich Bescheid über die Kampfstärke der Sonsbecker Mannschaft, die auch in dieser Spielzeit wieder im unteren Tabellendrittel anzutreffen ist. Das Team von Horst Riege wird bestrebt sein, auf heimischer Anlage den ersten dreifachen Punktgewinn einzufahren. Der SVS tritt mit der Empfehlung eines 2:1-Auswärtssieges bei den Sportfreunden Hamborn 07 an. Man hofft im Lager der Rot-Weißen, dass dieses nicht unbedingt erwartete Erfolgserlebnis der Mannschaft einen Schub gibt.

Georg Mewes muss seine Truppe auf ein reines Kampfspiel einstellen: "Mit Schönspielerei werden wir nichts erreichen können. Wenn aber alle an einem Strang ziehen, müsste man die Hürde nehmen können." Der Erfolg über Bösinghoven, der zudem ohne Gegentreffer gefeiert werden konnte, sei gut für die Moral gewesen. Nun gelte es, nicht überheblich zu werden.

Der Gegner müsse ernst genommen werden und sei nicht nach dem augenblicklichen Tabellenstand einzustufen. Trotz der personellen Probleme fahre man mit der Überzeugung nach Sonsbeck, den Platz als Sieger zu verlassen. Doch auch mit einem Remis, so Mewes, könne er bei diesem unbequemen Kontrahenten gut leben.

(RP)