Lokalsport: Merkur Kleve setzt sich im Kreisderby durch

Lokalsport: Merkur Kleve setzt sich im Kreisderby durch

Einen weiteren, großen Schritt in Richtung des angestrebten Klassenerhaltes in der Basketball-Landesliga ist dem VfL Merkur Kleve gelungen. Im Kreisderby beim FK Basket Emmerich setzte sich die Mannschaft um Trainer Nikola Radic mit 72:52 (30:29) durch und hat nun bereits elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Die Gastgeber, die ebenfalls noch Mitten im Abstiegskampf stecken, konnten die Mann-Mann-Verteidigung der Klever immer wieder ausspielen. Auf der anderen Seite funktionierte auch die Offensive der Gäste gut, so dass es nach dem 1. Viertel 15:14 für Merkur stand. Auch in Viertel zwei änderte sich das Geschehen nicht. Zwar boten die beiden Teams keine hochklassige, aber eine absolut ausgeglichene Partie. Keinem der Teams gelang es mal mit mehr als fünf Punkten in Führung zu gehen. Und so war das Spiel beim Halbzeitstand von 30:29 für Kleve noch absolut offen. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Schwanenstädter fiel dann nach dem Seitenwechsel. Trainer Radic stellte auf eine Ball-Raum-Verteidigung um, die letztendlich den Schlüssel zum Auswärtssieg darstellen sollte. Denn den Emmerichern gelang es nun fast gar nicht mehr sich freie Wurfpositionen zu erarbeiten. Und wenn sie zum Wurf kamen, wollte der Ball einfach nicht durch die Reuse. Lediglich neun Punkte ließ die Klever Verteidigung im dritten Viertel zu. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste konsequent die sich ihnen bietenden Möglichkeiten und zogen auf 58:38 vor dem Schlussviertel davon. Im letzten Spielabschnitt ließ Merkur nichts mehr anbrennen und brachte die Führung routiniert über die Zeit. Einziger Wermutstropfen für die Radic-Mannschaft war die schwere Knieverletzung von Florian Kalkes, der Mitte des 2. Viertels vom Krankenwagen abgeholt werden musste. "Die Mannschaft hat, anders als bei der Hinspielniederlage, heute über 40 Minuten lang konzentriert agiert und durch eine starke Teamleistung verdient gewonnen", erklärte ein zufriedener Coach Radic nach dem Derbysieg.

Merkur: Kerenker (2), Herter, Hommels (2), Daute (19), Kalkes (8), Tsironis (14), Willemsen (6), Kaccar (4), Dan. Radic (10), Tenelsen (7).

(RP)