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Marvin Ellmann bleibt bei SV Hönnepel-Niedermörmter

Fußball : Marvin Ellmann bleibt bei der SV Hönnepel-Niedermörmter

Der Torjäger wird zwei weitere Jahre für den Landesligisten stürmen. Auch Co-Trainer Gianni Giorri gibt dem Verein die Zusage. Die Suche nach einem Neuzugang für die Defensive gestaltet sich schwierig.

Der Fußball-Landesligist SV Hönnepel-Niedermörmter hat erste wichtige Personalien für die kommende Saison geklärt. Torjäger Marvin Ellmann, der im Sommer vom Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen gekommen ist, wird weiter für die Mannschaft stürmen. Ellmann, der in acht Spielen sechs Treffer erzielt hat, gab dem Verein gleich die Zusage für zwei weitere Jahre. Außerdem kann Coach Sven Schützek, der schon mit einem Arbeitspapier bis 2022 ausgestattet ist, weiter auf die Unterstützung von Co-Trainer Gianni Giorri bauen, der für eine Saison verlängerte.

„Ein Anfang ist bei unseren Personalplanungen damit gemacht. Die Zusage von Marvin Ellmann ist dabei ein wichtiges Zeichen. Jetzt werden wir mit den restlichen Spielern des Kaders sprechen. Ich hoffe, dass wir noch einige Zusagen erhalten“, sagt Schützek. Der 33-jährige Ellmann sei der SV Hönnepel-Niedermörmter in den Gesprächen mit Teammanager Michael Kröll entgegengekommen. „Marvin Ellmann hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die Vereine haben es wegen der Pandemie aktuell schwer. Ich freue mich, dass er bleibt, weil er nicht nur wegen seiner Tore sehr wichtig für die Mannschaft ist. Er bringt sich ein und fühlt sich im Verein sehr wohl“, sagt Schützek. Ebenso froh ist er darüber, dass er weiter mit Gianni Giorri zusammenarbeiten kann, mit dem er zuvor schon bei Fichte Lintfort ein Trainer-Team gebildet hat.

Etwas schwieriger gestaltet sich für die SV Hönnepel-Niedermörmter, die in der Gruppe zwei der Landesliga nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem rettenden elften Tabellenplatz steht, der Versuch, schon jetzt eine Verstärkung für die Defensive zu verpflichten. „Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wann und wie die Saison weitergeht. Diese ungewisse Situation erschwert aktuell die Verhandlungen mit möglichen Neuzugängen“, sagt Schützek, der „mittlerweile sogar befürchtet, dass die Saison überhaupt nicht mehr fortgesetzt werden kann“.