Tennis : LTK-Herren vom Schlosspark weiter sieglos

Zweite Verbandsliga: Denkbar knapp verliert das Team des TC GW Moyland gegen Kaiserswerth II.

Der Auftakt in die Wintersaison war für die Grün-Weißen Herren vom Schlosspark bereits nicht nach Plan verlaufen. Tabellenführer TC Hösel gewann mit 5:1, auch gegen BW Elberfeld 1919 waren Simon Siebert und Kollegen unterlegen. Was den Moyländern aber Mut für den weiteren Verlauf der Spielzeit machte, war die Rückkehr von Frontspieler Lukas Kepser, der zum Start aus privaten Gründen passen musste. Gegen das zweite Aufgebot des TC Kaiserswerth konnte er allerdings auch nicht für den Sieg sorgen. Final setzte es erneut eine 2:4-Niederlage vor heimischem Publikum in der Gocher Tennishalle. „Es wäre sicherlich auch mehr drin gewesen, sogar ein Sieg. Umso bitterer ist es, erneut mit leeren Händen dazustehen“, sagt Kepser. Neben ihm schlugen Simon Siebert, Joshua Fest und Kai-Uwe Angenendt gegen die gelbe Filzkugel.

Mannschaftsführer Kepser, ausgestattet mit der Leistungsklasse „Zwei“, traf mit Holger Zühlsdorff auf einen Kontrahenten, der gar die beste Listung vorweisen kann. Von Beginn an hatte Kepser Mühe mit dem schnellen Hallenboden. „Ich habe einige Zeit wenig Tennis spielen können. Dann musst du in der Halle einen Eingewöhnungsprozess hinnehmen und dich anpassen“, sagt Kepser. Der aber gelang ihm, den zweiten Satz entschied er mit 6:1 klar für sich. Im entscheidenden Match-Tie-Break musste er sich jedoch mit 7:10 geschlagen geben. „Den Punkt hätte ich holen müssen, hatte das Glück aber nicht auf meiner Seite.“

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Siebert dahingegen war mit 2:6, 3:6 völlig ohne Chance. Joshua Fest erwischte gar noch einen schlechteren Tag und gratulierte seinem Gegner zu einem überzeugenden 6:0-6:4-Erfolg. Nur Angenendt an vierter Stelle lieferte seinen Kollegen nach einer dramatischen Partie einen Punkt. Das Endergebnis lautete: 1:6, 6:4, 10:4. Bei den Doppel-Duellen sicherten sich die LTK-Herren immerhin einen Punkt.

„Klar, unser Ziel Klassenerhalt wird eine große Herausforderung, ist aber noch möglich“, sagt ein optimistischer Kepser. Dafür muss der Tabellenletzte auswärts beim ETB SW Essen sowie gegen den DSC Preußen unbedingt punkten. Was das vierköpfige Team hoffnungsfroh stimmt: der DSC und Essen stecken ebenfalls im Abstiegskampf. „Das Programm für die kommenden Wochen ist also klar: viel trainieren, Gas geben und gewinnen“, sagt Kepser.