Fußball-Niederrheinpokal der Frauen VfR Warbeyen will die nächste Siegesserie im Pokal starten

Kreis Kleve · Der Regionalligist ist in der ersten Runde beim Bezirksligisten SSV Lüttingen klarer Favorit. Landesligist Siegfried Materborn empfängt den Ligarivalen Eintracht Duisburg.

VfR-Trainer Sandro Scuderi steht mit seinem Team vor einer lösbaren Aufgabe.

VfR-Trainer Sandro Scuderi steht mit seinem Team vor einer lösbaren Aufgabe.

Foto: Klaus-Dieter Stade (kds)

Eine Woche vor dem Beginn der Meisterschaft steht für vier Frauen-Mannschaften des Fußball-Kreises Kleve/Geldern im Niederrheinpokal am kommenden Sonntag, 20. August, das erste Pflichtspiel an. Und das Quartett darf sich berechtigte Hoffnungen machen, den Einzug in die zweite Runde des Wettbewerbs auf Verbandsebene zu schaffen.

Das gilt vor allem für den Regionalligisten VfR Warbeyen, der den Niederrheinpokal in der Spielzeit 2021/2022 gewonnen und in der vergangenen Saison das Finale im Stadion Bresserberg gegen Borussia Bocholt mit 1:4 verloren hat. Die Mannschaft geht am Sonntag, 10 Uhr, als klarer Favorit in die Partie beim Bezirksligisten SSV Lüttingen. Trainer Sandro Scuderi freut sich auf das Duell mit dem drei Klassen tiefer spielenden Kontrahenten. „Wir sind weiterhin in der Findungsphase, da passt so ein Pflichtspiel prima. Denn wir müssen uns wieder an die normalen Abläufe gewöhnen“, sagt Scuderi. Das Ziel des VfR Warbeyen ist selbstverständlich ein Sieg. „Wir haben in den vergangenen beiden Spielzeiten nur eine Begegnung im Niederrheinpokal verloren – das Finale in diesem Jahr. Am Sonntag wollen wir eine neue Erfolgsserie starten“, so Scuderi.

Der SV Walbeck, Neuling in der Regionalliga, muss am Sonntag, 14 Uhr, in Burscheid beim Landesliga-Neuling TG Hilgen antreten. Im vergangenen Jahr flogen die Walbeckerinnen bereits in der ersten Runde aus dem Wettbewerb. Sie verloren 1:3 beim Landesligisten SV Rosellen. Das soll sich auf keinen Fall wiederholen. „Unser Ziel ist es auf jeden Fall, die zweite Runde zu erreichen. Das muss einfach unser Anspruch sein“, sagt Trainer Dieter Blomm. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marith Müller-Prießen und Lena Jansen. Beide Spielerinnen verletzten sich am Mittwochabend im Test gegen den GSV Moers, in dem der SV Walbeck am Bergsteg eine überraschend deutliche 2:6-Niederlage kassierte.

Als einziges Team des Quartetts aus dem Kreis Kleve/Geldern hat Landesligist Siegfried Materborn ein Heimspiel. Die Mannschaft von Trainer Denis Hillmanns hat am Sonntag, 14 Uhr, den Ligarivalen Eintracht Duisburg zu Gast. Für beide Teams wird es übrigens schnell ein Wiedersehen geben. Denn beim Liga-Start eine Woche später läuft Materborn bei der Eintracht auf. Für Hillmanns ist die Partie „eine gute Generalprobe“ für den Start in der Meisterschaft, die für den Coach Vorrang hat. „Das soll aber nicht heißen, dass wir nicht alles versuchen werden, in die zweite Runde zu kommen“, sagt der Materborner Coach. In der vergangenen Saison schaffte Siegfried Materborn in der Liga im Heimspiel gegen die Eintracht einen 6:3-Sieg und erreichte in Duisburg ein 2:2.

Niederrheinligist Viktoria Winnekendonk tritt am Sonntag, 16 Uhr, beim Landesligisten Fortuna Wuppertal an. Der Gegner wird für die Mannschaft des neuen Trainers Klaus van Afferden noch einmal ein echter Prüfstein sein, bevor eine Woche später in der Meisterschaft die Auftaktpartie bei der ambitionierten DJK TuSA 06 Düsseldorf ansteht. Die Viktoria hat durchaus Respekt vor Fortuna Wuppertal, rechnet sich aber trotzdem gute Chancen aus, den Einzug in die zweite Runde zu schaffen.