Leichtathletik: Der Lauftreff Nütterden feiert den 40. Geburtstag

Leichtathletik : Sportkult: Nütterdens Lauftreff wird 40 Jahre alt

Bis heute laufen Hunderte rund um die Sieben Quellen in Nütterden. Nun laden die Vereinsverantwortlichen zum Geburtstagsfest ein.

Eines steht außer Frage: Der Slogan „Laufen ohne Schnaufen“ der aufkommenden Laufbewegung in den 70-er-Jahren ist mittlerweile angestaubt. Und dennoch: Gerd Aengenheister, Vorsitzender der Leichtathletik Nütterden, blickt stolz auf diesen zurück. Es war nämlich das Motto, das den Lauftreff an den Sieben Quellen in Kranenburg-Nütterden überhaupt erst ins Rollen brachte. Am kommenden Wochenende feiert dieser bereits den 40. Geburtstag. „Im Rückblick war das eine unglaubliche Zeit, die viele unvergessliche Anekdoten hervorgebracht hat. Ich bin von Anfang an mit viel Stolz dabei gewesen“, sagt Aengenheister weiter. Man habe während dessen viele hundert Menschen für den Sport begeistert können.

Am 26. August 1979 fanden die Laufbegeisterten erstmals zusammen. „Direkt kamen etwa 40 Interessierte aus Nütterden, Kranenburg, Kleve und Umgebung zur Premiere“, sagt Aengenheister. Der Lauftreff war die Geburtsstunde für die Leichtathletik in dem Dorf zwischen Kleve und Kranenburg. Schon schnell nahmen die Protagonisten an Volksläufen und später gar an Marathonwettbewerben teil. 1982 kam es zur Gründung einer  Leichtathletik-Abteilung im Sportverein Nütterden.

Der erste Volkslauf wurde im Jahr 1984 gestartet.  Mit dem Ziel, eine eigenständige leichtathletische Anlage zu errichten, folgte 1992 die Gründung eines eigenständigen Vereins. Die zentrale Veranstaltung der Leichtathleten ist des Weiteren seit 1994 der erste grenzüberschreitenden Volkslauf „Eurorun“. Zum Verein Leichtathletik Nütterden (LN) gehören heute fast 400 Mitglieder. Viele der knapp 160 Kinder trainieren regelmäßig und nehmen gar an Wettkämpfen teil. Nun will der Verein seinen 40. Geburtstag feiern.

Dieser findet am kommenden Samstag ab 14 Uhr am Parkplatz „Sieben Quellen“ statt. Gefeiert wird mit einem standesgemäßen Waldlauf. „Da bleiben wir uns treu. Sport fördert die Gesundheit. Wir sagen aber auch ganz deutlich: Keine Panik. Wir laufen 60 Minuten lang – und das jeder in seinem eigenen Tempo“, sagt Aengenheister. Im Anschluss laden die Vereinsverantwortlichen alle Aktiven und Ehemaligen zum Umtrunk ein.