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Lokalsport: Lea Vehreschild fällt sechs Wochen aus

Lokalsport : Lea Vehreschild fällt sechs Wochen aus

Tischtennis: Die 14-Jährige kam bei Top 32 trotz Verletzung noch auf Platz 5. Zeliha Ari auf Platz 16.

Eigentlich war das TischtennisRanglistenturnier Top 32 der Schülerinnen A in Wadersloh für Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den nächsten Aufgaben des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) zu Top 24 am kommenden Wochenende und Top 12 im September. Doch eine Trainingsverletzung stoppte die 14-Jährige jetzt vorläufig. Beim DJK-Talent ist ein Band an der Kniescheibe gerissen. Das ergab eine Kernspintomografie (MRT) im Dinslakener Krankenhaus. Orthopäde Dr. Klaus Derksen in Kleve diagnostizierte den Befund: Sechs Wochen kein Leistungssport!

Umso erstaunlicher, dass die Kleverin einen Tag zuvor trotz Bewegungseinschränkungen beim Top 32-Ranglistenturnier sechs von sieben Spielen gewinnen konnte. In ihrer Vorrundengruppe setzte sie sich locker gegen Anna Handrich (TSV Krefeld-Bockum), Lena Bald (TuS Ferndorf) und Katja Schütz (TSV Marienberghausen) durch und auch im Achtelfinale gegen Miriam Thiele (SV Bergheim) gab es keine großen Probleme.

Im Viertelfinale musste sich Vehreschild der Gegnerin Frederike Starp ( DJK VfL Billerbeck) zwar mit 1:3-Sätzen beugen, doch um die Plätze 5 bis 8 wurden Alexandra Eirich (TuS Bad Driburg) und erneut Lena Bald (TuS Ferndorf) deutlich auf Distanz gehalten.

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Da Lea Vehreschild bei den Top 24 krankheitsbedingt nicht spielen kann, muss nun der WTTV-Jugendausschuss beraten, ob die Rhenanin freigestellt und für die Top 12 im September nominiert wird.

"Neben Ranglistensiegerin Charlotte Schönau und Frederike Starp gehört Lea zum spielstärksten Trio in Nordrhein-Westfalen. Daher hoffen wir schon, dass der Verband ihr eine Chance gibt", sagt DJK-Coach Michael Boekholt. "Dass sie trotz der Verletzung fast alle Spielerinnen vom Tisch gefegt hat, war schon bemerkenswert", betont Boekholt.

Ganz zufrieden darf Zeliah Ari (WRW Kleve) sein, zumal sie im nächsten Jahr nochmal in dieser Altersklasse mitmachen kann. Sie gewann in ihrer Gruppe gegen Sina Hermann (Gadderbaumer TV) und Jana Bald (TuS Ferndorf) jeweils 3:0 und kam hinter der späteren Gesamtsiegerin Charlotte Schönau auf den zweiten Platz.

Im Achtelfinale musste sie sich Frederike Starp (Billerbeck) geschlagen geben. Am Ende gab es im Gesamtklassement den 16. Platz, da auch gegen Acelya Salih (Eiserfelder TV) und Lea Laukamp (Billerbeck) nichts zu machen war. Als Betreuer fungierte Stefan Irsen.

Nun geht es für Zeliah Ari am kommenden Sonntag, 9. Juli, ab 10 Uhr zu den Top 24 in Rödinghausen kurz vor Niedersachen.

(RP)