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Tischtennis: Lamhardt enttäuscht - Vehreschild im Achtelfinale

Tischtennis : Lamhardt enttäuscht - Vehreschild im Achtelfinale

Tischtennis: 73. Westdeutsche Meisterschaften in Waltrop. Klever Quartett am Tisch.

Große Enttäuschung bei Mara Lamhardt: Das Tischtennis-Talent der TTVg. WRW Kleve verpasste bei den 73. Westdeutschen Meisterschaften in Waltrop nur knapp eine Medaille. An der Seite von Kristin König (TTC Mennighüffen) verlor die 17-Jährige im Doppel-Viertelfinale gegen Charlotte Schönau/Hannah Schönau (TTC GW Fritzdorf/TTF Kreuzau 1949) in vier Sätzen. Bei einem Erfolg und dem damit verbundenen Einzug in die Vorschlussrunde hätte Lamhardt Bronze sicher gehabt. „Ich bin nicht zufrieden mit meiner Leistung, denn schließlich wollte ich bis in das Halbfinale kommen“, verriet die Weiß-Rot-Weiße und konnte sich eine Träne der Enttäuschung nicht verdrücken.

Auf dem Weg in die Runde der letzten Acht hatten Lamhardt/König zuvor Nefel Ari (TTVg. WRW Kleve) und Lea Vehreschild, die im Einzelspielbetrieb für die DJK Rhenania Kleve startet, mit 3:1 ausgeschaltet. Marie Janssen (TTVg. WRW Kleve), die aufgrund der Absage von Anni Zhan (Anrather TK RW) erst am Sonnabend um 8.5 Uhr in das 32-köpfige Teilnehmerfeld gerutscht war, musste sich zusammen mit Sarah Löher (TTV Hövelhof) den an Position zwei gesetzten Anne Sewöster/Christiane Thöne (TuS Bardüttingdorf/Wallenbrück/TTC Paderborn) geschlagen geben.

Mit drei souveränen Siegen qualifizierte sich Mara Lamhardt im Einzel-Wettbewerb für die Endrunde. Das Ziel Viertelfinale wurde aufgrund der 14:12, 5:11, 11:9, 3:11, 1:11 und 6:11-Niederlage gegen die an Nummer vier eingestufte Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) jedoch in der Runde der letzten 16 nicht geschafft.

Einen deutlich zufriedeneren Eindruck hinterließ dagegen Lea Vehreschild, die es ebenfalls bis in das Achtelfinale schaffte und Topfavoritin Nadine Bollmeier vom Erstligisten TuS Bad Driburg mit 3:11, 1:11, 4:11 sowie 7:11 unterlag. „Es hat Spaß gemacht, gegen Nadine zu spielen. Mir war es wichtig, Erfahrungen in diesem Spiel zu sammeln“, verriet die 16-Jährige und hatte kurz nach dem Ende der Partie bereits die Gründe für die erwartet deutliche Niederlage gefunden. „Nadine hat mega gute Rückschläge und platziert die Bälle sehr gut.“

Bei ihrer zweiten Teilnahme an den Landesmeisterschaften überstand Nefel Ari aufgrund eines Sieges sowie zweier Niederlagen die Gruppenphase nicht. Nachrückerin Marie Janssen blieb in ihren drei Begegnungen ohne Erfolgserlebnis und schied als Letzte vorzeitig aus. Das WRW-Duo war trotzdem nicht unzufrieden, trauerte allerdings „einigen Chancen“ nach. „Sonst wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen“, sagten Ari und Janssen unisono.