Volleyball: KSV geht in Hau als Favorit ans Netz

Volleyball : KSV geht in Hau als Favorit ans Netz

Volleyball: Bedburg-Haus Damen treffen auf Titelkandidat Sevelen.

Volleyball-Verbandsliga: SV Bedburg-Hau - Kevelaerer SV. Nach zwei absolvierten Spieltagen sind die Kreisrivalen aus Bedburg-Hau und Kevelaer mit je einem Sieg und einer Niederlage auf den Plätzen fünf und sieben im Verbandsliga-Mittelfeld zu finden. Ihre Siege holten beide Teams gegen die Schlusslichter Neptun Aachen und Dürens Drittvertretung. Gegen die momentan etwas überraschend die Tabelle anführenden Mannschaften aus Osterath und Würselen quittierten Hau und Kevelaer hingegen Auswärtsniederlagen. Jedoch überbewerten möchte Haus Angreifer Stephan Reinders die Resultate nicht: „Unsere und Kevelaers erste Ergebnisse und damit die derzeitigen Tabellenstände sind noch nicht wirklich aussagekräftig, zumal für uns beim 1:3 in Osterath sicher mehr möglich gewesen wäre.“

Das Fehlen von Zuspieler Niklas Groß sowie das verletzungsbedingte Ausscheiden von Angreifer Thomas Holtermann, waren Ursachen für Haus verpasste Möglichkeiten. Spielmacher Groß ist gegen den KSV wieder dabei. Holtermann wird zuerst auf der Bank Platz nehmen. Allerdings verändern diese Personalien und die etwas höhere Platzierung in der Liga Reinders Prognose für das Kreisderby am Sonntag ab 18 Uhr in der Halle an der Antoniterstraße nicht.

Auch im Blick zurück auf die Duelle der vorigen Saison, in der Kevelaer am eigenen Netz das Hinspiel 3:0 und das Rückspiel in Hau 3:1 gewann, sagt er: „Der KSV zählt für mich mit zu den stärksten Teams der Liga und ist Kandidat für eine vordere Platzierung. Kevelaer geht im Derby als Favorit ans Netz.“

Bezirksliga-Damen: SV Bedburg-Hau - TV Sevelen. In seiner Heimpremiere in der erst zwei Spieltage alten Bezirksliga-Spielzeit empfängt Gastgeber Hau am Samstag um 16 Uhr in der Halle an der Antoniterstraße mit Sevelens Sechs einen spielstarken Gegner. Diese Beurteilung zur Qualität der seit Jahren von Erfolgstrainerin Claudia Aenstoots trainierten Sechs aus dem Hexendorf wird nicht nur von der aktuellen Platzierung als unbesiegter Tabellenzweiter untermauert sondern auch von Sevelens Landesliga-Aufstiegen und Titelgewinnen in den Spielzeiten 2015/2016 und 2017/2018. Titelgewinne und Aufstiege, die auch das Team um SVB-Spielertrainerin Petra Stockhorst in der Vergangenheit immer wieder vor Augen hatte, jedoch mal mehr oder weniger knapp verpasste. Gemessen an diesen Voraussetzungen ist spannend, ob das neuerliche Duell der beiden Teams den bestehenden „status Quo“, dass Sevelen weiter spielerisch zu stark für die Bezirksliga und von Hau kaum zu besiegen ist, bestätigten wird. Von den vorigen vier Partien konnte Stockhorsts Sechs nur eine knapp 3:2 gewinnen.

Bezirksliga-Damen: MTV Union Hamborn - 1.VBC Goch. Obwohl die junge Gocher Sechs nach zwei Spieltagen zusammen mit den Landesliga-Absteigern Union Hamborn und Sevelen zum unbesiegten Bezirksliga-Spitzentrio zählt, steht für die Weberstädterinnen eine wirkliche Standortbestimmung noch aus. Die Punkte des Derbys gegen Bedburg-Hau, das nicht antrat, erhielt Goch geschenkt und beim knappen 3:2-Sieg über FS Duisburg II lief spielerisch und taktisch noch nicht alles rund. Letzteres überrascht nicht. Im Vergleich zur vorigen Saison ist vieles anders beim VBC. Das Trainerduo mit Moritz Müller und Alex Pötzsch fordert im Training nicht nur mit Baggern, Pritschen, Laufen oder Springen. In der Vorbereitung auf das für Team und Trainer wohl aussagekräftige Duell mit Hamborn war Power-Yoga Inhalt einer Übungseinheit ganz ohne Ball. Schnell war Gochs Spielerinnen vom Umsetzen der „Kobra“ bis hin zur Position des „Krieger“ klar, das dabei neben schweißtreibender körperlicher Anstrengung auch große Beweglichkeit und viel Konzentration nötig war. Es war allemal eine ungewöhnliche Vorbereitung auf das Topspiel gegen Union Hamborn am Samstag ab etwa 18 Uhr in der Halle an der Antoniterstraße in Hau.

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