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Fußball: Kreisliga B: DJK Labbeck geht baden

Fußball : Kreisliga B: DJK Labbeck geht baden

Die Elf unterliegt Winnekendonk mit 0:6. Am Sonntag trifft Erfgen auf Griethausen.

In der Nachholpartie der Fußball-Kreisliga B (Gruppe zwei) kam die DJK Labbeck-Uedemerbruch am Donnerstagabend gegen Viktoria Winnekendonk mit 0:6 arg unter die Räder. Und das, obwohl beide Teams torlos in die Halbzeit gegangen waren. Die Mannschaft von DJK-Übungsleiter Jonas Brudnitzki, die sich noch über dem Strich befindet, geht im Abstiegskampf schweren Zeiten entgegen und muss am Sonntag zum Kellerduell beim FC Aldekerk antreten.

In der Kreisliga B, Gruppe eins, steht am kommenden Spieltag für Rheinwacht Erfgen und SV Griethausen eine richtungsweisende Begegnung im Abstiegskampf bevor. Die Mannschaft um Erfgens Übungsleiter Norman Lousée, die am vergangenen Wochenende beim 2:1-Auswärtssieg gegen die Reserve des Bezirksliga-Klubs Viktoria Goch ein Ausrufezeichen setzte, möchte nun den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortsetzen.

„Den Sieg, den wir in Goch ohne vier Stammspieler errungen haben, war gut für die Moral. Es kommen immer mehr verletzte Akteure zurück, ich habe jetzt mehr Auswahl, und die Konkurrenz im Kader wird größer. Griethausen ist allerdings ein unangenehmer Gegner, doch wir ackern bis zum Umfallen, um den Dreier einzufahren“, sagt Lousée, der fest an den Klassenerhalt seiner Mannschaft glaubt.

Der SV Griethausen rangiert als Aufsteiger mit nur zehn Punkten und dem besorgniserregenden Torverhältnis von 24:87 auf dem letzten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Björn Lippe sollte allmählich zur defensiven Stabilität finden. Allerdings lässt die direkte Konkurrenz der „Wölfe“ auch immer wieder Punkte liegen, sodass noch Hoffnung auf den Klassenverbleib besteht. Das Hinspiel verlor der SV Griethausen deutlich mit 4:9. So ist jetzt Wiedergutmachung angesagt. Björn Lippe zu Folge sei in der Winterpause an der Taktik sowie an der Kondition gefeilt worden. „Wir haben die B-Liga nach dem Aufstieg als Abenteuer angenommen und waren vom Kopf her nicht clever genug. In den restlichen 15 Partien wollen wir noch so viel wie möglich mitnehmen, aber ein Abstieg wäre kein Beinbruch“, erklärt Lippe.