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Kreisliga A: Arminia Kapellen-Hamb trifft auf den SV Sevelen

Fußball-Kreisliga A : Der Arminia-Aufschwung trifft auf Sevelens Siegesserie

Fußball-Kreisliga A Kleve-Geldern: Der erste Spieltag 2020 steht an. Kapellen-Hamb will gegen Sevelen seine Form bestätigen und Boden gut machen.

In der Fußball-Kreisliga A stehen auch die Gelderland-Teams Union Wetten, Auwel-Holt und Geldern in der Bringschuld.

SV Arminia Kapellen-Hamb – SV Sevelen (Sonntag, 15 Uhr). Wenn es aktuell ein Team mit auffallend positiver Formkurve zu nennen gilt, führt kein Weg an der Arminia aus Kapellen-Hamb vorbei. Unter Marcel Lemmen, der die Mannschaft zum Ende der Hinrunde vom erfolgslosen Andreas Holla übernahm, verzeichnete der nun Tabellendreizehnte bereits wichtige Siege. Die Arminia wirkt wie ausgewechselt. Zuvor seit September sieglos, konnten in den vergangenen zwei Wochen Auwel-Holt und Herongen aus dem Weg geräumt werden. Nun wartet der SV Sevelen. Das Team von Gunnar Gierschner steht auf Rang drei und hat zuletzt am 20. Oktober Punkte liegen gelassen. Viel spricht also für ein packendes A-Liga-Duell, dass beide Teams mit Sicherheit nicht leichtfertig herschenken wollen.

„Kapellen hat bereits Spielpraxis sammeln können. Das fehlt uns aktuell natürlich noch“, bedauert Gierschner. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Siegesserie auch gegen die aufstrebende Arminia nicht reißen soll. „Wir müssen diesen schwierigen Gegner, der sich uns gewiss motiviert entgegenstellen wird, spielerisch knacken“, gibt er an. Für Frank Boos, Co-Trainer und unangefochtene Stammkraft bei den Gastgebern vom Sonntag, gilt es, den Schub aus den letzten drei Spielen mit in die Partie gegen Sevelen zu nehmen. „Anders als in der Hinrunde ist die Einstellung nun zu hundert Prozent da – das ist der wichtigste Faktor. Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen und durch unser neugewonnenes Selbstvertrauen sehen wir uns auch durchaus dazu in der Lage.“

Union Wetten – SV Nütterden (So., 15 Uhr). Während die Arminia momentan auf einem guten Weg ist, sieht es bei Union Wetten noch deutlich ungemütlicher aus. Die Mannschaft um Spielertrainer Christian Offermanns hält die rote Laterne der Liga. Nun kommt der SV Nütterden. Ein Team das in der Hinrunde für Furore sorgen konnte. Offermanns weiß die Lage einzuordnen. „Wir stehen unter großem Druck. Kapellen hat durch seine Siege einen großen Schritt gemacht. Nütterden ist mit Sicherheit ein unbequemer Gegner, aber wir brauchen einfach Punkte und wollen einen guten Start in die Rückserie hinlegen“, sagt er.

SV Donsbrüggen – SV Herongen (So., 15 Uhr). „Wir müssen uns um 180 Grad drehen, wenn wir gegen Donsbrüggen bestehen wollen. Es gilt die Tugenden an den Tag zulegen, die im Tabellenkeller nun mal herrschen“, sagt Herongen-Trainer Sebastian Tissen. Das angesprochene gelang zuletzt beim Nachholspiel gegen Kapellen-Hamb nicht. Das wolle man analysieren und ansprechen, um die weite Reise zum Zehnten aus Donsbrüggen auch erfolgreich zu gestalten, so Tissen.

SV Grün-Weiß Vernum – SC Blau-Weiß Auwel-Holt (So., 15 Uhr). Im bis dato letzten Pflichtspiel am 16. Februar gegen den Uedemer SV setzte der SV Vernum ein klares Ausrufezeichen. Die favorisierten Uedemer schickte man mit einer 1:4-Schlappe im Gepäck ins Topspiel zum SV Rindern. Nun reist der Sportclub Auwel-Holt zu den euphorisierten Vernumern. „Ich erwarte einen heißen Kampf. Für uns besteht die Herausforderung, die gute Form der letzten Wochen zu bestätigen“, weiß SVV-Trainer Sascha Heigl. Der Sportclub steht indes mit dem Rücken zur Wand. Ein Punkt trennt Blau-Weiß von den Abstiegsrängen. „Wir müssen kompakt und aggressiv auftreten; an Zweikämpfen und Laufleistung arbeiten“, kündigt SC-Coach Lars Allofs an.

TSV Nieukerk – SG Kessel/Ho.-Ha. (So., 15 Uhr). „Das Hinspiel war nicht so prickelnd“, kommentiert Nieukerks Trainer Wilfried Steeger das 1:5 vom 3. Spieltag. Aktuell trennen die Kontrahenten drei Punkte. Diese Schlagdistanz würde Steeger gerne ausnutzen. „In nächster Zeit stehen uns viele Endspiele bevor. Wir sind auf unserem neuen heimischen Kunstrasen noch ohne Punkt und auf die kommt es eben an.“

GSV Geldern – Alemannia Pfalzdorf (So., 15.45 Uhr). Auch der GSV Geldern muss schleunigst Punkte sammeln, solange die Reichweite zu den Nichtabstiegsplätzen noch gewährleistet ist. „Wir gehen davon aus am Sonntag zu punkten“, gibt sich Gerd Möthe, seines Zeichens sportlicher Leiter, kämpferisch. „Die Testspiele waren allesamt positiv. Wir gehen mit einer guten Stimmung ins Spiel gegen Pfalzdorf.“