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Kreis Kleve: Diese Fußballspiele müssen Sie am Wochenende im Blick haben

Überblick zum Saisonstart : Diese Fußballspiele müssen Sie am Wochenende im Blick haben

Nach monatelanger Pause sind die Teams endlich wieder im Einsatz. In der Bezirksliga spielen der FC Aldekerk und der TSV Weeze gegeneinander – mit neuen Trainern. Viktoria Goch gilt als Meisteranwärter und trifft auf den SV Schwafheim. Der SV Vrasselt und Fortuna Millingen tragen das Nachbarschaftsduell aus.

FC Aldekerk – TSV Weeze (Sonntag, 15.30 Uhr) Beide Bezirksligisten verbindet eines: Sie gehen mit neuem Personal auf der Trainerbank in die neue Saison. Beim FC Aldekerk wollte Marc Kersjes sich nach fünf Jahren mehr der Familie widmen und wurde von Danny Thönes beerbt. Der TSV Weeze musste Marcel Zalewski nach sechs Jahren Richtung SV Straelen ziehen lassen. Hier ist Sebastian Stein­hauer der neue Mann an der Linie. Beide Trainer wollen ihr Team offensiver aufstellen – für einen torreichen Auftakt könnte also gesorgt sein.

Viktoria Goch – SV Schwafheim (Sonntag, 15 Uhr) Die Viktoria ist in den vergangenen Wochen schon ordentlich mit Vorschusslorbeeren überschüttet worden. Glaubt man den Konkurrenten auf den anderen Trainerbänken in der Bezirksliga, scheint es eigentlich nur um die Frage zu gehen, wer hinter dem Team von Trainer Daniel Beine denn Vizemeister wird. Auch die Viktoria selbst hat hohe Erwartungen an eine Mannschaft, die beim Abbruch vor einigen Monaten schon auf Platz eins stand und deren Kader, was die Qualität und die Breite betrifft, für diese Saison noch einmal verstärkt wurde.

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SV Vrasselt – Fortuna Millingen (Sonntag, 15.15 Uhr) In dieser Partie steckt ohnehin schon Brisanz, weil es ein Nachbarschaftsduell ist. Ein Blick auf die Tabelle der Abbruch-Saison erhöht sie noch. Beide Mannschaften lagen da auf Abstiegsplätzen. In dieser Saison soll es für den SVV und die Fortuna besser laufen. Ob dies nur Wunschdenken ist, kann sich am Sonntag zeigen.

TuS Kranenburg – SV Nütterden (Samstag, 16 Uhr) Das Spiel in der Kreisliga A Kleve/Geldern wird gerne als B-9-Derby bezeichnet. Die Sportplätze der Lokalrivalen liegen gerade einmal fünf Kilometer auseinander, was dafür sorgt, dass die Begegnungen immer bestens besucht sind. Und da die meisten der zehn Teams in der Gruppe eins das Ziel haben, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, um sich somit in Teil zwei der Saison keine Sorgen mehr um den Ligaverbleib machen zu müssen, geht’s auch um wichtige Zähler.

GSV Geldern – SV Veert (Sonntag, 15 Uhr) Im Derby der Gruppe zwei der A-Liga Kleve/Geldern wird’s eine Antwort auf die Frage geben, wie der GSV die Turbulenzen überstanden hat, die es mal wieder vor dem Start gab. Erst verabschiedete sich die zweite Mannschaft zum VfL Pont. Dann warf Trainer Roland Rößler hin, weil ihm ohne Unterbau die Perspektive fehlte. Erdi Ezer übernahm wieder und setzt auch auf das Prinzip Hoffnung. „In Geldern haben wir es immer irgendwie geschafft.“

BV DJK Kellen I – BV DJK Kellen II (Sonntag, 15 Uhr) Ein normales vereinsinternes Duell ist diese Partie der Kreisliga B Kleve/Geldern sicherlich nicht. Es besteht eine gewisse, aber faire Rivalität zwischen den Teams. Denn die zweite Mannschaft, in der seit einigen Jahren ausschließlich Spieler mit polnischer Staatsangehörigkeit auflaufen, war lange so etwas wie ein Verein im Verein. Das hat sich zuletzt aber geändert.