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Lokalsport: Kranenburgerin Eckermann gewinnt S-Springen

Lokalsport : Kranenburgerin Eckermann gewinnt S-Springen

Ohne Zweifel lockt der Gräfliche Landsitz Hardenberg seit den 50er Jahren die besten Springreiter der Welt an. Dieser liegt am Fuße der 1000 Jahre alten Hardenberger Burgruine. So auch jetzt wieder, wo unter anderem um den Preis der südniedersächsischen Wirtschaft, einer internationalen Springprüfung der schweren Klasse, in der die Hindernisse eine Höhe von 1,50 Meter aufzeigten, geritten wurde.

Mit dabei war die für den RV Kranenburg startende Katrin Eckermann, die als letzte Starterin in das hippologische Parkett ritt. Was dann im Sattel der erst achtjährigen in den Niederlanden gezogenen Stute F.C. Okaria folgte, begeisterte die Zuschauer. Denn bislang war es keinem in diesem Zeitspringen, in dem pro Hindernisfehler vier Sekunden zur benötigten Gesamtzeit addiert werden, gelungen, der bis dato führenden Brasilianerin Marlon Modolo Zantoelli auf ihrer zehnjährigen Stute Isabau de Laubry Paroli zu bieten.

Risikobereit ritt die talentierte 27-jährige Kranenburger Springreiterin, die als bekannt schnelle Reiterin angekündigt worden war, sehr enge Wendungen, um an Zeit zu gewinnen. Allerdings bemerkte der Stadionsprecher, dass die niederländische Stute noch sehr jung für so eine schwere Prüfung sei. Doch war hiervon im Verlaufe der Prüfung nicht viel zu spüren. Im Gegenteil: Pferd und Reiterin managten diese schwierige Prüfung im hohen Tempo und überritten schlussendlich als Siegerpaar die Ziellinie.

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Bereits beim Eröffnungsspringen konnte sich Eckermann, die in Füchtorf bei Warendorf mit ihrem Lebensgefährten Christian Glanemann einen Turnierstall betreibt, in Nörten-Hardenberg auf der erst neunjährigen rheinischen Stute Caleya (von Calido I/Lancer II) den zweiten Rang sichern. Allerdings unterlief dem Paar im Großen Preis von Nörten-Hardenberg, einem als S**-Springen ausgeschriebenen Wettbewerb, das über 1,60 Meter hohe Hindernisse führte, im Normalumlauf ein Hindernisfehler, so dass sie sich nicht für das Stechen um die Goldene Peitsche qualifizieren konnte und am Ende mit Rang 14 zufrieden sein musste.

(RP)