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Kommentar: Der Wettbewerb wird durch 2G nicht verzerrt

Kommentar : Der Wettbewerb wird nicht verzerrt

Wer rechtzeitig den Impfstatus bei seinen Mannschaften abgefragt hat, wird jetzt keine bösen Überraschungen erleben. Wer das nicht getan hat, zahlt ab sofort den Preis dafür.

Man kann jetzt wahrlich trefflich darüber streiten, ob es Sinn macht, die Saison fortzusetzen, weil das unter der 2G-Regel erlaubt ist, oder es nicht doch besser wäre, die Winterpause vorzuziehen, weil es das Gebot der Stunde in der Pandemie eben auch ist, Kontakte einzuschränken. Nur eines darf man bei der ganzen Diskussion um 2G im Sport nicht tun, ob im Fußball, Handball, Basketball, Tischtennis oder welcher Sportart auch immer. Es ist keine Wettbewerbsverzerrung, wenn jetzt Sportler und Sportlerinnen nicht eingesetzt werden dürfen, die nicht geimpft oder genesen sind. Dieses Liedchen wird in Internet-Portalen oder sozialen Netzwerken schon eifrig gesungen.

Es müsste eigentlich jedem schon länger klar gewesen sein, dass es irgendwann darauf hinauslaufen würde, dass die Corona-Regeln auch für den Sport verschärft werden müssen, weil eine vierte Welle über das Land hereinbricht. Und dass dann mit Einschränkungen für diejenigen zu rechnen sein würde, die nicht geimpft sind, daraus wurde auch nie ein Hehl gemacht. Natürlich können Vereine ihre Sportler und Sportlerinnen nicht zwingen, sich impfen zu lassen, weil ja auch keine Pflicht dazu besteht. Doch sie können vorausschauend planen.

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Wer rechtzeitig den Impfstatus bei seinen Mannschaften abgefragt hat, wird jetzt keine bösen Überraschungen erleben und konnte zudem rechtzeitig Schritte in die Wege leiten, um dafür zu sorgen, dass die Teams in der geforderten Sollstärke bleiben. Wer das nicht getan hat, der wird ab dem Wochenende den Preis dafür zahlen, wenn es weiter um Punkte gehen soll, allerdings unter 2G. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – auch im Sport.