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Lokalsport: Knappe Auftaktniederlagen für Damen-Mannschaften

Lokalsport : Knappe Auftaktniederlagen für Damen-Mannschaften

Tennis-Bezirksliga, Gruppe A: TC GW Reichswalde und TC RW Goch unterlagen mit 4:5. Rot-Weiße nur mit fünf Spielerinnen gegen TuS Baerl.

Zum Start der Sommermedensaison haben auch die ersten Damenmannschaften des TC GW Reichswalde sowie des TC RW Goch wieder gegen die Filzkugel geschlagen. In dieser Spielzeit treten sie in der Gruppe A der Bezirksliga gegeneinander an. Beide aber verpassten einen gelungenen Auftakt und verloren unglücklich mit 4:5.

Bei den Grün-Weißen waren schon die Vorzeichen für das Duell gegen den Hülser Sportverein negativ. So musste Mannschaftsführerin Ines Kuypers auf die Stammspielerinnen Vera de Jong, Britta Arntz und Inga Hox verzichten. Vertreten wurden sie von Karen Jenisch und Natalie Jaguljnjak, die jeweils einen Punkt beisteuern konnten. "Diese Ausfälle waren für uns sehr schade. Dennoch wäre der erste Saisonsieg möglich gewesen, obwohl wir Hüls als Absteiger aus der zweiten Verbandsliga als sehr starken Gegner eingeschätzt haben", sagt Kuypers, die an zweiter Position ihr Einzel mit 6:7, 4:6 verlor.

Besser machte es Spitzenspielerin Myrthe Pelskamp, die überdeutlich mit 6:0, 6:2 gewann. Auch Jenisch behielt mit 6:4, 6:2 die Überhand. Leonie Dohmen aber verlor 3:6, 1:6. Für ein besonders knappes Match wusste Sandra Jung zu sorgen, die sich erst im dritten Satz geschlagen geben musste. Im ersten Satz noch überlegen, verlor sie final mit 6:3, 0:6, 7:10. Das letzte Einzel entschied Jaguljnjak mit 6:3, 6:1 für sich. So stand es nach den Einzeln unentschieden 3:3 - die Doppel also mussten die Entscheidung herbeiführen. Das Duo Pelskamp/Kuypers gab sich mit 6:2, 6:1 keine Blöße. Doch Jenisch/Dohmen und Jung/Jaguljnjak mussten sich glatt geschlagen geben. So verpasste Kuypers Team den ersten Sieg: "Dass wir nach dem Unentschieden der Einzel noch verloren haben, war sehr ärgerlich. Insbesondere in Anbetracht einiger personeller Ausfälle beim Gegner. An diesem Tag hat uns vor allem eines gefehlt: Das Glück."

Diese Beschreibung trifft auch auf die Niederlage der Gocher Damen gegen den TuS Baerl zu. "Wir hätten es in diesem engen Spiel absolut schaffen können", sagte Mannschaftsführerin Anika Brendgen. So lagen die Rot-Weißen schon vor Spielbeginn zurück, da die sechste Einzelspielerin ausfiel und der Punkt so an die Gäste ging. Elke Duivenbode an erster Position verlor denkbar knapp im Match-Tiebreake mit 6:4, 3:6, 5:10. Vanessa Weingarten, die ihr erstes Spiel für den TC RW machte, verlor mit 1:6, 0:6.

Auch Brendgen hatte an diesem Tag wenig Glück und mit 2:6, 4:6 das Nachsehen. Eine Aussicht auf den Punktgewinnt erhielten einzig Carla Müller und Jana Zitzke, die ihr Einzel verdient mit 6:0, 7:5 und 6:3, 6:0 gewinnen konnten. Nach den Einzeln also stand es 2:4 aus Weberstädter Sicht. In den Doppeln war Brendgens Team dann gar überlegen: Duivenbode/Zitzke verloren zwar 2:6, 0:6, das Duo Weingarten/Müller aber siegte mit 6:3, 6:1. Diesem Beispiel folgten auch Brendgen/Trnka, die recht deutlich mit 6:2, 6:1 das bessere Ende für sich hatten.

"Es hätte fast noch geklappt, den Rückstand bei den Doppeln einzuholen. Es wäre zweifelsfrei mehr für uns drin gewesen", sagt Vereins- und Mannschaftstrainer Horst-Dieter van de Loo, der allerdings auch bemerkte: "Die Spielerin sind beruflich sehr stark eingespannt. Daher konnten sie zum Saisonauftakt nicht allzu viel trainiert haben."

Am kommenden Wochenende tritt seine sechsköpfige Gocher Gruppe auswärts beim TC RW Emmerich an. Die Mannschaft aus dem Reichswald bekommt es vor heimischem Publikum mit der SG Kaarst zu tun. Dann sollen für beide Teams die ersten Punkte eingefahren werden.

(RP)