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Kleverland Volleys starten gegen VC Borbeck in die Saison

Saisonstart im Volleyball :  Jugend forscht bei den Kleverland Volleys

Die Mannschaft muss in der am Samstag beginnenden Saison erfahrene Akteure ersetzen. Deshalb müssen einige junge Spieler jetzt mehr Verantwortung im Team mit dem Ziel Klassenerhalt übernehmen.

Die große Mehrheit unter den Anhängern des Volleyball-Verbandsligisten Kleverland Volleys und auch die meisten Spieler im Team können wohl kaum auf Anhieb sagen, wann und gegen wen zuletzt um Punkte gespielt wurde. Auch Spielertrainer Alexander Pötzsch und Stephan Reinders, der langjährige Kapitän der Volleys, müssen vor Beginn der neuen Volleyball-Saison bei dieser Frage länger überlegen. Die Antwort: Im September des vergangenen Jahres schlugen die Volleys gegen den AVC Köln II zuletzt vor den eigenen Fans in der Halle an der Antoniterstraße auf, ehe im Oktober nach der glatt mit 0:3 verlorenen Auswärtspartie beim Osterather TV die Saison nach vier Spieltagen abgebrochen werden musste.

Kein Wunder also, dass Stephan Reinders nach der durch die Corona-Pandemie erzwungenen Pause vor dem Auftakt der Saison 2021/22 mit dem Heimspiel gegen den VC Essen-Borbeck (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Antoniterstraße) sagt: „Wir sind froh, dass es nun endlich wieder um Punkte geht.“ Und er blickt zuversichtlich nach vorne. „Ich gehe fest davon aus, dass diese Spielzeit bis zum Ende durchgezogen werden kann.“

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De Zielsetzung hat sich für das Team von Spielertrainer Alexander Pötzsch im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht geändert. Spätestens am letzten Spieltag im April soll der Klassenverbleib in der mit neun Teams besetzten Liga unter Dach und Fach sein. „Der große Titelkandidat Kevelaerer SV, die TVG Holsterhausen und TuS Lintorf sind uns aus vorigen Spielzeiten als Gegner bekannt. Die anderen Teams wie etwa die MTG Horst, unser Auftaktgegner VC Essen Borbeck und die zwei Mannschaften des VV Humann Essen sind von der Spielstärke her unbekannte Größen für uns. Das wirft viele Fragezeichen auf“, sagt Pötzsch, in dessen Kader sich wesentliche Veränderungen ergeben haben.

Christoph Bours, über viele Jahre im Mittelblock eine feste Größe im Team des Verbandsligisten, steht nur noch auf Abruf bereit. Der zuletzt oft von Verletzungen geplagte langjährige Zuspiel-Regisseur Niklas Groß ist nicht mehr dabei. Dazu stehen die beiden Angreifer Holger Wilke und Stefan Aulbach den Kleverland Volleys nur sporadisch zur Verfügung. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaut Alexander Pötzsch zudem auf den Wechsel des talentierten Angreifers Maik Herbst zu TuB Bocholt. „Er kann in Bocholt in der Verbandsliga spielen und hat dazu die Gelegenheit, im Zweitliga-Kader des Vereins zu trainieren. Das ist sehr schön für Maik Herbst, sein Weggang jedoch nicht so schön für uns“, sagt Pötzsch.

Stützen seiner Mannschaft bleiben Libero Kevin Ebben und die zwei erfahrenen Angreifer Thomas Holtermann und Stephan Reinders. Daneben rücken nun die jungen Akteure der Volleys wie die Mittel­blocker Raphael Giesen und Felix Wetzold, Diagonalangreifer Tobias Brendgen, als Zuspieler Malte Averbeck und Ben Köllner sowie Libero Tim Willems in den Vordergrund. Die Saison der Volleys wird damit zu einem Projekt „Jugend forscht“. Startpunkt ist die Partie am Samstag gegen den VC Essen-Borbeck, ein Gegner unbekannter Qualität. „Borbeck ist eher für die große Spielstärke seiner Frauen-Teams bekannt“, sagt Reinders.

Auch in der Bezirksliga der Männer steht an diesem Wochenende der erste Spieltag an. In der Sporthalle am Gymnasium Goch trifft der 1. VBC Goch am Sonntag um 14.30 Uhr zuerst auf die DJK Rheinkraft Neuss und im Anschluss auf den Kevelaerer SV II.