Volleyball-Verbandsliga Kleverland Volleys über Kampf zum Sieg

Bedburg-Hau/Goch · Die Mannschaft gewinnt 3:0 beim TVA Hürth III. Ein Malheur von Trainer Derk Wetzold bleibt wie viele Fehler bei der Angabe ohne Folgen.

 Die Kleverland Volleys, hier Tobias Brendgen (links) und Kapitän Alexander Pötzsch in der Abwehr, feierten ihren ersten Saisonsieg,

Die Kleverland Volleys, hier Tobias Brendgen (links) und Kapitän Alexander Pötzsch in der Abwehr, feierten ihren ersten Saisonsieg,

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Die Aufstellung, mit der die Kleverland Volleys in der Volleyball-Verbandsliga der Männer bei ihrem 3:0 (25:23, 25:23, 25:19)-Sieg beim TVA Hürth III in die Partie starteten, war keinem taktischen Schachzug von Trainer Derk Wetzold geschuldet. Es war schlichtweg ein Versehen. „Ich habe auf dem Aufstellungsbogen die Trikotnummern von Tobias Brendgen und Ben Köllner vertauscht“, sagte Wetzold.

Daher begannen die Volleys die Begegnung mit Zuspieler Köllner vorn am Netz und Diagonalangreifer Brendgen zunächst auf einer Position im Hinterfeld. Wetzolds Schützlinge taten sich bis Mitte des Auftaktssatzes nach einen schnellen 2:7 noch bis zum 12:18-Rückstand schwer. „Wir haben uns ins Spiel hinein kämpfen müssen“, sagte der Coach. Mit der Einwechslung von Routinier Alex Pötzsch im Zuspiel für Ben Köllner agierten die Volleys dann effektiver. Somit gelang es, nach einem 19:22-Rückstand mit 24:23 in Führung zu gehen und den Satz noch für sich zu entscheiden.

Wetzold registrierte es mit Erleichterung. Sein Patzer bei der Aufstellung und darüber hinaus auch die vielen Aufschlagfehler seines Teams im ersten Durchgang hatten letztlich keinen Satzverlust zur Folge gehabt. „Unsere vielen Fehlaufschläge haben mich fast wahnsinnig gemacht“, so der Coach der Volleys.

Auch Durchgang zwei endete in einem spannenden Finale. Über Zwischenstände von 11:10, 15:15 und 19:19 bis hin zum 24:23 für die Gäste begegneten sich beide Teams meist auf Augenhöhe. Schlussendlich entschieden die Volleys auch diesen Satz knapp mit 25:23 für sich. Sie waren dann im dritten Durchgang das tonangebende Team. Im Außenangriff setzte sich Felix Wetzold konsequent durch. Das galt auch für Tobias Brendgen auf der Diagonalposition. Darüber hinaus feierte Neuzugang Jonas Peters als Mittelblocker ein gelungenes Debüt. „Durch seine Erfahrung hat unser Spiel an Stabilität gewonnen. Und seine Aufschläge waren gut“, sagte Coach Wetzold, den auch die insgesamt starke Mannschaftsleistung seines Teamszufriedenstellte. Das war vor allem nach dem Verlauf des dritten Satzes verständlich, in dem der Verbandsligist die meisten Ballwechsel am Netz von Gastgeber Hürth diktiert hatte.

Kleverland Volleys: Köllner, Brendgen, Giesen, Peters, Wetzold, Brings, Ebben, Pötzsch, Averbeck.

Aufsteiger SV Bedburg-Hau II feierte in der Frauen-Bezirksliga bei der Heimpremiere einen 3:1 (20:25, 25:16, 25:21, 25:16)-Erfolg gegen den TuS Baerl. Beim ersten Saisonsieg brachte die Mannschaft um Kapitänin Anne Bouwmann im ersten Durchgang eine anfängliche Führung nicht ins Ziel. In den folgenden Sätzen holte der Neuling anfangs wieder deutliche Führungen heraus und ließ sich auch trotz einer kleineren Schwächeperiode zur Mitte von Durchgang drei nicht vom Siegkurs abbringen.

In der Bezirksliga der Männer lieferten sich Gastgeber 1. VBC Goch und der Moerser SC III eine mehr von ihrem spannenden Verlauf als von guten Ballwechseln geprägte Partie. Am Ende mussten sich die Gocher nach einer 2:1-Satzführung mit 2:3 (21:25, 27:25, 26:24, 15:25, 7:15) geschlagen geben. Das neu aufgebaute Team der SV Bedburg-Hau II war in der Männer-Bezirksliga bei der deutlichen 0:3 (9:25, 10:25, 12:25)-Niederlage gegen den Spitzenreiter Kevelaerer SV II meist chancenlos.

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