Klever Tischtennis-Quartett bei Westdeutschen Jugendmeisterschaften in Wuppertal am Start.

Tischtennis : Hoffnung auf Start bei den Deutschen

Tischtennis: Silber und zweimal Bronze für Kleverinnen bei Westdeutschen Meisterschaften in Wuppertal

Das Klever Tischtennis-Quartett, das sich für die Westdeutschen Jugendmeisterschaften in Wuppertal qualifiziert hatte, durfte nach zwei spannenden Wettkampftagen mehr als zufrieden sein. Mara Lamhardt (WRW Kleve) und Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) holten im Einzel jeweils eine Bronzemedaille, zusätzlich holte Lamhardt im Doppel an der Seite von Anni Zhan (Anrather TK) Silber. Nefel Ari und Marie Janssen (beide WRW Kleve) scheiterten im Doppel knapp an einer Medaille.

Mara Lamhardt, zuletzt bei den Top 48 und Top 24 in Deutschland gestartet, setzte sich in den Gruppenspielen souverän durch. Während es gegen Pauline Fretz (DJK Holzbüttgen) und Michelle Wulf (DJK SR Cappel) keine Probleme gab, musste sie gegen Melinda Maiwald (TTV Hövelhof) über fünf Sätze gehen, um ungeschlagen in das Achtelfinale einzuziehen. Nach einem 3:1 gegen Hannah Pollmeier (TTV Hövelhof) musste Lamhardt im Viertelfinale gegen Charlotte Schönau (TTC Mariaweiler) im vierten Satz Matchbälle abwehren, um am Ende in 3:2-Sätzen ins Halbfinale einzuziehen. Gegen Anni Zhan (Anrather TK) hatte sie beim 1:3 keine Chance.

Lea Vehreschild gewann in der Gruppenphase ebenfalls alle drei Spiele, um das Ticket für das Achtelfinale zu lösen. Allerdings benötigte sie gegen Amelie Tschirbs (TTVg. Schwerte) fünf Durchgänge. Samira Oudriss (TV Refrath) und Sabrina Prasse (TuS Bexterhagen) mussten sich gegen die Rhenanin jeweils mit 1:3 geschlagen geben. In der nächsten Runde hieß es 3:0 gegen Miriam Thiele (SV Bergheim) und auch Lisa Straube (DJK BW Annen) hatte beim 1:3 nichts zu melden. Im Halbfinale schlug sich die 15-jährige Kleverin gegen die spätere Westdeutsche Meisterin Hannah Schönau (TTC Mariaweiler) wacker und verlor mit 10:12, 5:11 und 9:11.

Nefel Ari sorgte für einen Paukenschlag, als sie in der Gruppenphase Favoritin Hannah Pollmeier (TTV Hövelhof) mit 3:1 schlagen konnte und nach weiteren Siegen über Luisa Düchting (TTG Langenich) und Mona Bisping (DJK BW Annen) ins Achtelfinale einzog, wo dann allerdings gegen Sophie von Buttlar (TuS Querenburg) mit 1:3 Endstation war.

Marie Janssen gewann ihre ersten drei Spiele jeweils locker in drei Sätzen gegen Celine Dierkes (TTV GW Daseburg), Lisa-Sophie Bauer (SC Westfalia Kinderhaus) und Jana Bald (TuS Ferndorf), ehe sie im Hauptfeld gegen Melinda Maiwald (TTV Hövelhof) den Kürzeren zog.

Im Doppel scheiterten sowohl Lea Vehreschild/Annika Meens (DJK Kleve/Anrather TK) als auch Nefel Ari/Marie Janssen (WRW Kleve) jeweils im fünften Satz mit 9:11 an Maiwald/Pollmeier (TTV Hövelhof) beziehungsweise von Buttlar/Peiffert (Querenburg/DJK BW Annen) und verpassten die Bronzemedaille. Freuen durfte sich Mara Lamhardt (WRW Kleve), die an der Seite von Anni Zhan (Anrather TK) bis ins Doppel-Endspiel einziehen konnte, wobei das Duo im Halbfinale gegen Buttlar/Peiffert Matchbälle abwehren musste. Im Finale waren Charlotte und Hannah Schönau (TTC Mariaweiler) zu stark.

Mara Lamhardt und Lea Vehreschild haben nun beste Chancen, Ende April in Wiesbaden bei den Deutschen Mädchen-Meisterschaften für den Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) anzutreten. Im Februar wird endgültig nominiert. WTTV-Cheftrainer Stephan Schulte-Kellinghaus war mit den beiden Kleverinnen sehr zufrieden: „Lea ist immer näher an die beiden Ersten herangerückt. Das ist schon stark. Mara konnte trotz des großen Drucks wegen der wenigen Plätze für die Deutschen ein gutes Ergebnis erzielen.“