Leichtathletik : Klever Lichterlauf findet 2021 nicht im März statt

Die Veranstaltung wird wegen der Corona-Krise verschoben. Die Ausrichter Trifun Kleve und Lauftreff bunert hoffen, dass sie im Sommer oder Herbst steigen kann.

Der Klever Lichterlauf wird wegen der Corona-Krise im nächsten Jahr nicht zum ursprünglich geplanten Termin im März stattfinden. Die Ausrichter Trifun Kleve und Laufsport bunert haben beschlossen, die Veranstaltung, deren Erlös der Beleuchtung der Wege im Forstgarten zugutekommt, zu verschieben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Organisatoren hoffen, dass die Rennen durch den Forstgarten im Sommer oder Herbst gestartet werden können.

„Uns bleibt aufgrund der aktuellen Situation keine andere Wahl. Alles, was man jetzt plant, kann in ein paar Wochen schon wieder hinfällig sein. Wir möchten nicht ein zweites Mal viel Arbeit in die Vorbereitung des Laufes stecken, um am Ende dann wieder kurzfristig absagen zu müssen“, sagt Organisator Marco van Beek. Deshalb habe man entschieden, jetzt erst einmal die Entwicklung der Corona-Pandemie abzuwarten. „Wir werden die Veranstaltung erst dann durchzuführen, wenn eine gewisse Verlässlichkeit da ist“, so van Beek.

Er verwies dabei darauf, dass in diesem Jahr im Sommer eine wesentlich bessere Situation in der Corona-Krise geherrscht habe. „Trotzdem durften auch da keine Großveranstaltungen stattfinden“, so van Beek. Und dazu zähle der Lichterlauf nun einmal, bei dem die Ausrichter mit einer vierstelligen Teilnehmerzahl kalkulieren. 2019 wurde mit 1396 Startern ein Rekordergebnis erzielt.

Trifun Kleve und Laufsport bunert hatte in diesem Jahr die für den März geplante Veranstaltung auch zunächst in der Hoffnung verschoben, sie später im Jahr nachholen zu können. Im April wurde sie komplett abgesagt. „Wir waren da noch guten Mutes, dass der Lichterlauf im März 2021 würde stattfinden können. Mit dieser Aussage waren wir etwas zu mutig“, sagt van Beek. Er ist zuversichtlich, dass im kommenden Jahr ein neuer Termin für die Veranstaltung gefunden werden kann, wenn sie denn stattfinden darf. „Denn die meisten Teilnehmer bei unserem Lauf kommen ja aus der näheren Umgebung. Wir sind deshalb keine so große Konkurrenz für andere Veranstalter“, sagt van Beek.

Für ihn ist es keine Alternative, den Lichterlauf virtuell stattfinden zu lassen. „Denn unsere Veranstaltung lebt von der besonderen Atmosphäre, die abends bei den Rennen im Forstgarten herrscht. Das macht sie für die Teilnehmer auch so attraktiv“, sagt Marco van Beek.