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Klever Lichterlauf wegen Corona auch für 2021 abgesagt

Leichtathletik in Kleve : Corona: Lichterlauf findet auch 2021 nicht statt

Die Organisatoren werden die Veranstaltung in diesem Jahr nicht mehr ausrichten, weil es keine Planungssicherheit für sie gibt. Eine virtuelle Version des Rennens ist für sie keine Alternative.

Der Klever Lichterlauf wird wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht über die Bühne gehen. Nachdem die Organisatoren Trifun Kleve und Laufsport bunert im November bereits entschieden hatten, die eigentlich für den vergangenen Freitag geplante Veranstaltung im Klever Forstgarten erst einmal zu verschieben, haben sie jetzt beschlossen, sie auch 2021 nicht stattfinden zu lassen. Schon 2020 hatte sie wegen der Krise gestrichen werden müssen.

„Wir haben den Lauf aufgrund der weiterhin ungewissen Situation in der Pandemie, die uns keinerlei Planungssicherheit gibt, auch für dieses Jahr abgesagt. Wir müssen uns eingestehen, dass wir aktuell nicht weiter sind als vor einigen Monaten und die Perspektive für Großveranstaltungen wie den Lichterlauf in diesem Jahr schlecht ist“, sagt Marco van Beek, Leiter des Organisationsteams.

Für den Ausrichter war es zuletzt auch keine Alternative mehr, den Versuch zu starten, die Veranstaltung, deren Erlös der Beleuchtung der Wege im Forstgarten zugutekommt, eventuell im Herbst durchzuführen. „Zum einen sind viele Läufe schon in den Herbst verlegt worden, weshalb es schwer geworden wäre, einen passenden Termin zu finden. Zum anderen ist es auch die Frage, ob im Herbst überhaupt schon wieder Großveranstaltungen erlaubt sein werden“, sagt Marco van Beek.

Der Lichterlauf lebe von seiner einzigartigen Atmosphäre und von den vielen Zuschauern an der Strecke. „Für diese Veranstaltung ist es deshalb nicht so einfach, ein Hygienekonzept auf die Beine zu stellen. Und das Rennen an einem anderen Ort oder in anderer Form zu starten, kommt für uns nicht infrage. Wir wollen auch nichts über das Knie brechen“, so van Beek. Er betonte erneut, dass es keine Überlegung gewesen sei, den Lichterlauf virtuell zu organisieren. „Das Interesse an diesen virtuellen Veranstaltungen lässt mittlerweile auch schon wieder nach. Die Sportler wollen miteinander laufen und nicht irgendwo alleine“, sagt van Beek.