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Kleve: Nathnael Scheffler will in Sonsbeck den nächsten Schritt  machen

Fußball : Nathnael Scheffler will in Sonsbeck den nächsten Schritt machen

Der 20-Jährige hat den 1. FC Kleve verlassen und versucht nun, sich beim Landesligisten durchzusetzen. „Wir brauchten dringend einen Spieler für die Sechser-Position. Er passt genau in unser Anforderungsprofil“, sagt der Sonsbecker Trainer Heinrich Losing.

Mit Nathnael Scheffler hat sich der Fußball-Landesligist SV Sonsbeck ein weiteres vielversprechendes Talent geangelt. SVS-Trainer Heinrich Losing sagt: „Nathnael ist die beste Lösung für uns. Wir brauchten dringend einen Spieler für die Sechser-Position. Er passt genau ins unser Anforderungsprofil. Wir sind überzeugt, dass er uns mit seiner Ruhe am Ball und seiner Übersicht weiterhelfen wird.“

Scheffler, der gebürtig aus Uedem stammt, spielte bis zur U 12 bei seinem Heimatverein, ehe es dann zum 1. FC Kleve ging. Dort machte der defensive Mittelfeldspieler weiter auf sich aufmerksam und folgte im Jahr 2016 dem Ruf von Arminia Klosterhardt. Dort kickte er in der U 17. Nach einer Saison in der Niederrheinliga schaffte er den Sprung in die A-Jugend-Bundesliga. In der U 19 spielte er unter anderen mit Tim Bradaric (Sohn des Ex-Profis Thomas Bradaric) und Said Dahoud, dem jüngeren des Dortmunder Bundesliga-Akteurs Mahmoud Dahoud) zusammen. Als Stammspieler in Klosterhardt wurden Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen auf ihn aufmerksam.

Scheffler entschied sich für das Nachwuchsleistungszentrum in Oberhausen. „Leider hatte ich dort kein Glück, da der Trainer auf meiner Position auf einen anderen Spieler gesetzt hatte“, sagt er.

Da der Kontakt nach Kleve nie abgerissen ist, entschied Scheffler sich nach einem halben Jahr bei RWO zu einer Rückkehr zum 1. FC Kleve. Dort kam er auf neun Oberliga-Einsätze und ein Tor. In dieser Saison reichte es nur noch zu einem Liga-Spiel in der Oberliga und 18 Partien in der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga.

„Da ich in der ersten Mannschaft mit Fabio Forster, Tim Haal und Luca Plum starke Konkurrenz hatte, habe ich mich für einen anderen Weg entschieden. Der SV Sonsbeck hat sich sehr um mich bemüht und mich von seinem Konzept, vor allem mit jungen Spielern zu arbeiten, überzeugt“, so Scheffler, der sich beim Landesligisten sportlich, aber auch menschlich weiter entwickeln möchte.