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Lokalsport: Kim Laser reitet auf Medaillenkurs

Lokalsport : Kim Laser reitet auf Medaillenkurs

18-jährige Schülerin aus Hülm war bei den "German Open" im Westernreiten erfolgreich.

Bronze, Silber und Gold - kein Märchen aus der Schlagerbranche, sondern ein wahres Erlebnis. Eines, das Kim Laser auf dem Rücken von Akrido jüngst sehr glücklich machte. Gemeinsam mit ihrem Haflinger ritt die 18-jährige Schülerin aus Goch-Hülm bei den "German Open" im bayerischen Kreuth gleich zu allen drei Medaillen.

Das, was sozusagen die "Deutsche Meisterschaft der Westernreiter" ist, ausgerichtet von der Ersten Westernreiter Union Deutschland (ewu), erfüllte der talentierten Reiterin nun einen Traum. "Wer glaubt schon daran, dass das mit einem Haflinger funktioniert?", fragt Susanne Hähnen, Trainerin und Betreiberin des HTC-Horseman-Training-Centers in Hülm. Das macht sie und die erfolgreiche junge Reiterin besonders stolz.

Wie also kam es nun zu Bronze, Silber und Gold? Mit viel Talent, einer Menge Ehrgeiz und ebenso viel Disziplin fürs tägliche Training im Westernstattel: Horsemanship ist ihre große Disziplin. Kim Laser, die im Übrigen Mitglied im rheinischen Kader ist, holte bei den "German Open" in Bayern zunächst in der Mannschaft Silber.

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Mit der Goldmedaille und dem Titel der Europäischen Mannschaftsmeisterin schloss sie den Euro-Cup ab, in der Einzelwertung des Horsemanship folgte dann der bronzene Platz. Die größte Herausforderung? "Der Vorlauf", ist sich Kim Laser sicher, "als das erst geschafft war, konnte alles Weitere kommen." Denn im vergangenen Jahr hatte sie die Qualifikation fürs Finale knapp verpasst - zehn Reiter schafften den Sprung aus dem Vorlauf in die finale Runde - "und ich war Elfte", erinnert sie sich noch allzu gut. Das war in diesem Jahr anders.

Mit den Bronze-Silber-Gold-Erfolgen schloss die 18-jährige Westernreiterin ihre Karriere im Kader der Jugendlichen jetzt ab. Die Winterpause hat begonnen. In 2013 wartet das Seniorenlager auf sie. "Nun hoffe ich, dass ich meine Qualifizierungen schaffe", so die Berufsschülerin, die dann gleich in Leistungsklasse eins, gemeinsam mit Trainerin und anderen Profis, starten würde. Zweifel, ob das klappt, hat Susanne Hähnen keine. Kim ist längst als Bereiterin, Reitlehrerin und Vorbild für die Reitschüler aktiv. Dass ihr Berufswunsch auf jeden Fall mit vier Hufen zu tun haben wird, liegt auf der Hand. Therapeutisches Reiten oder ähnliche Angebote kann sie sich für die Zukunft sehr gut vorstellen.

(RP/rl)