Kämpferherzen: Herbe Rückschläge für VfR-Juniorinnen in Gütersloh

Kämpferherzen : Warbeyens Kämpferherzen gehen in Gütersloh baden

Die U17-Juniorinnen waren beim Hallenmasters in Gütersloh zu Gast - der inoffiziellen deutschen Meisterschaft des Budenzaubers.

Den Ergebnissen nach war das Gastspiel in Gütersloh für die U17-Kämpferherzen des VfR Warbeyen ein tristes. Beim Hallenmasters, der inoffiziellen deutschen Meisterschaft des B-Juniorinnen-Budenzaubers, kamen sie in der Gruppenphase und in der Folge auch in der Hauptrunde unter die Räder. Erst im Platzierungsspiel gegen die Kickerinnen der Spielvereinigung Aurich setzten sie sich durch – nach Elfmeterschießen. Trainer Sven Rickes findet dennoch Worte des Lobes für seine Akteurinnen: „Es ist die Erkenntnis gereift, dass wir die Mädels in Richtung Regionalliga ausbilden können. Mit Bundesligisten können wir jedoch nicht konkurrieren.“ Zum Hintergrund: In der Rückrunde kicken die Kämpferherzen in der Leistungsklasse.

In der Gruppenphase trafen die Warbeyenerinnen auf klangvolle Namen der Frauenfußballszene: 1. FFC Frankfurt, Hamburger SV und 1. FFC Turbine Potsdam. Die Schwarz-Weißen holten keinen Punkt, schossen auch kein Tor. Schlussfrau Judith Thieme, neben Pia Landers und Eleni Cronenberg die einzige Spielerin der B-Juniorinnen im Turnierkader, musste jedoch gleich 17 Mal hinter sich greifen. „Die Erwartungen von uns Trainern waren nicht allzu hoch. Immerhin sind wir mit einer sehr jungen Mannschaft nach Gütersloh gereist, zudem sind wir auf die absolut Besten getroffen. Für die Mädels waren die deutlichen Ergebnisse natürlich dennoch bitter“, sagt Rickes weiter.

Ein ähnliches Bild dann in der Hauptrunde: Gegen Osnabrück, Basel, Bad Neuenahr und Hannover 96 war Warbeyen chancenlos. Dennoch gab’s für die Kämpferherzen Anlass zum Feiern: Drei Ehrentreffer markierten die Kickerinnen unter der Führung von Rickes. Zwölf Gegentreffer musste Thieme einstecken. „Immerhin sind wir nicht Letzter geworden“, sagt er. In der Partie um den vorletzten Platz setzte sich der VfR gegen Aurich durch. „Mit den Fähigkeiten der Mädels am Ball können wir zufrieden sein. Vielleicht haben sie sich zu viel Druck gemacht und sind daher verkrampft aufgetreten“, sagt Rickes.