Fußball : K. o. in Kranenburg

Pokal auf Kreisebene: Für den Landesligisten VfR Warbeyen endete die Runde auf der Asche in Kranenburg. Mit 1:0 siegte der A-Ligist durch einen Treffer von David "Pölle" Hendricks.

07 Griethausen — SV Hönnepel/Niedermörmter 1:7 (0:2): Trotz aller Gegenwehr waren die Kicker des SV Griethausen letzten Endes chancenlos gegen den SV Hö./Nie. und unterlagen am Ende standesgemäß mit 1:7. In den ersten 45 Minuten tat sich der Niederrheinligist gegen die vier Klassen tiefer angesiedelten "Wölfe" schwer. Durch Tore von Raffael Haddad (24.) und Sebastian Radtke (39.) stand es zur Pause nur 0:2.

In der Pause musste Trainer Georg Mewes deutlicher werden, als es ihm lieb war. Im Dauerregen nahm die Überlegenheit der Gäste mit zunehmender Spielzeit gegen aufopferungsvoll um jeden Ball kämpfende Gastgeber immer mehr zu. André Trienenjost traf vier Mal in Folge (53., 60., 64., 70.) und Dennis Thyssen setzte den Schlusspunkt (85.). Zwischenzeitlich war es Gregor Schlesinger vorbehalten, den Ehrentreffer zum 1:6 zu markieren (74.).

SV Rheinwacht Erfgen — SV Grieth 0:2 (0:1): Standesgemäß konnte der Bezirksligist SV Grieth bei Rheinwacht Erfgen mit 2:0 gewinnen und damit die nächste Hürde im Pokal auf Kreisebene nehmen. In einer einseitigen Partie machten Pascal Hühner (11.) und Jari Ecker (89.) die entscheidenden Tore für die Blau-Weißen. Der Gastgeber hatte nur eine große Gelegenheit, doch Torwart Sascha Horsmann war kurz nach der Pause auf dem Posten (55.).

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"Es war ein verdienter Sieg, der nie gefährdet war. Trotzdem muss ich sagen, dass wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben", lautete das Fazit von Grieths Trainer Franz-Josef Tenhagen, "wir haben etliche Chancen liegenlassen. Wir hätten höher gewinnen müssen."

TuS Kranenburg - VfR Warbeyen 2:0 (2:0). A-Ligist TuS Kranenburg schaltete sensationell den VfR Warbeyen im Pokal aus. 2:0 hieß es nach zwei Traumtoren von TuS-Angreifer David "Pölle" Hendricks, der die Kugel beide Male mit der Pike im Tor versenkte. Zunächst düpierte er VfR-Torwart André Heckens mit einem Lupfer aus 35 Metern zum 1:0 (30.), legte dann mit einem Schuss in den Winkel zum 2:0-Pausenstand nach (40.).

Kranenburg wehrte sich nach Leibeskräften, besaß aber auch, wie TuS-Trainer Andreas Janßen zugab, das "nötige Quäntchen Glück". Der Sturmlauf des VfR Warbeyen scheiterte entweder an Kranenburgs überragendem Torwart Daniel Sinke oder am Unvermögen des Landesligisten. VfR-Coach Marc Kersjes erkannte keine fehlende Einstellung: "Bis auf die katastrophale Chancenauswertung haben wir alles richtig gemacht."

(RP)