Reiten : Janßen siegt im S-Springen

Reitsport: Spannende Springen bis zur Klasse S gab's beim Reit- und Springturnier des Reitervereins Lohengrin Hau ebenso zu sehen wie auch Qualifikationsprüfungen zum RWE-Vereins-Cup.

Feierlaune beim Keppelner Springreiter Arnold Janssen: Im Rahmen des sehenswerten Reit- und Springturniers beim Reiterverein Lohengrin Hau konnte er im Sattel seines Erfolgspferdes La Julie seinen zehnten Sieg in der schweren Klasse verbuchen. "Auch wenn ich am Ende das Goldene Reitabzeichen nicht erreiche, so können sich zehn S-Siege doch sehen lassen", sagte Janßen. Gratulationen aus allen Richtungen gab es für den sympathischen Springreiter.

Glückwünsche gingen aber auch an das Team um die kommissarische Vorsitzende Beatrix Opgenorth, das zu diesem dreitägigen Turnier ganze Arbeit geleistet hatte. Die Reitanlage war in einem optimalen Zustand. Das Gleiche gilt für das Reitstadion. Kein Wunder also, dass sich Pferd und Reiter in den zahlreichen Dressur- und Springprüfungen gut in Szene setzen konnten. So auch der 17-jährige Maurice Klöckner vom RFV Bruckhausen, der im Sattel des neunjährigen Hannoveraners William in den Qualifikationsprüfungen um den Jugend-Cup der Rheinischen Post einen Doppelsieg landete. Denn sowohl in der Dressur als auch im Springen sicherte er sich die Goldschleife. Das hatte es in der neunjährigen Geschichte noch nicht gegeben.

Hinter Arnold Janssen

Erfolgreich war auch der Auftritt von Rene Lamers vom RV von Bredow Keppeln auf Hötzenhof Casimir. Denn er konnte sich im S*-Springen mit Stechen gleich hinter Arnold Janßen platzieren und zudem im abschließenden S*-Springen mit Siegerrunde den dritten Platz erzielen, indem Hötzenhofs Casimir ein Springfehler unterlief. Gewonnen wurde diese hoch dotierte Springprüfung von Michael Beckmann aus Alt-Marl, der mit gleich zwei Pferden in der spannenden Siegerrunde die Plätze eins und zwei belegte und damit seinen ersten S-Sieg einfuhr.

Auch Jennifer Kern von der RSG Schravelschen Heide konnte auf dem Hauer Lohengrinturnier sowohl in der Springpferdeprüfung der Klasse L als auch in der Klasse M auf der westfälischen Schimmelstute Mefa's Castella (Cornet Obolensky/Dinard L) die Goldschleife erzielen.

Bis zur Klasse M*

Im Dressurviereck wurde beim Lohengrin-Turnier bis zur Klasse M* geritten. Hier war es der Halderner Heinz Baumann, der auf der westfälischen Fuchsstute Baumann's Maxima (Münchhausen/Golan) in der ersten Abteilung den zweiten Rang erzielte, was in der zweiten Abteilung dieser Prüfung der "von Driesen" Reiterin Christine Nolden gelang. Sie hatte die von ihrer Schwiegermutter Wilma gezogenen Schimmelstute Scalia (Sandro Hit/Mackensen) gesattelt.

Ergebnisse des Turniers links nebenstehend.

(RP)
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