Fußball : Nach Probetraining in Straelen: Akrab geht zu Hö.-Nie.

Der 9. Neuzugang des Landesligisten SV Hö.-Nie. komplettiert den Kader. Der Ägypter Islam Akrab spielt vorrangig auf der linken Außenbahn.

Der Ägypter Islam Akrab (mit vollständigem Namen: Islam Ayman Mohamed Ahmed Akrab) scheint eine der heißesten Personalien dieses Transfersommers zu sein. In der vergangenen Saison kickte der 20-Jährige beim Bezirksligisten SGE Bedburg-Hau, kam dort auf 27 Partien, fünf Tore und zehn Vorlagen. Der Fusionsklub hätte, so sagt es Akrab, gerne mit dem Studenten der Hochschule Rhein-Waal weitergemacht.

„Doch ich wollte noch höher spielen“, erklärt er. Es folgten sechs Probetrainingseinheiten unter Trainerin Inka Grings beim Regionalliga-Absteiger SV Straelen, zudem war der Linksaußen mit den Verantwortlichen des Oberligisten Union Nettetal in Gesprächen. „Doch bei Straelen konnte Inka Grings mir keine Garantie auf Einsatzzeit geben und Nettetal ist für mich, da ich kein Auto besitze, einfach zu weit“, sagt Akrab.

In der vergangenen Woche meldete sich Georg Kreß, sportlicher Leiter des SV Hönnepel-Niedermörmter. Am Sonntagnachmittag unterschrieb er einen Einjahresvertrag bei Kreß daheim. „Wir sind von Islams Qualitäten vollends überzeugt. Er ist schnell, trickreich und traut sich, ins Eins-gegen-Eins zu gehen“, sagt Kreß. Auch Trainer Thomas von Kuczkowski schwärmt von seinem Neuzugang: „Natürlich kann ich ihm auch keine Garantien geben, wie viel er spielt. Aber in Anbetracht der Qualität, die er mitbringt, bin ich mir sicher, dass er eine gute Rolle spielen wird.“

Der Maschinenbau-Student fühlt sich nicht nur auf der linken offensiven Außenbahn, sondern auch auf der „Zehn“ wohl. Mit dem neunten Neuzugang dieser Wechselperiode ist die Kaderplanung abgeschlossen. „Nach der Rettung haben wir gesagt, dass wir nur noch jemanden holen, wenn er uns richtig weiterhilft. Mit Simon Roemgens und Akrab haben wir zwei Spieler dieser Klasse gefunden. Das war es nun“, sagt Kreß. Und während die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben fürs nächste Jahr den Klassenverbleib anpeilen, sagt Akrab: „Ich will in die Oberliga“.