Handball-Landesliga: Frauen des Uedemer TuS unterliegen dem TV Beckrath

Handball-Landesliga : Dämpfer für UTuS-Ambitionen

Einen herben Dämpfer erlitten am Samstagabend die Aufstiegsambitionen der Uedemer Handballdamen.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Hoffmann, deren offizielles Saisonziel die Rückkehr in die Verbandsliga ist, unterlag beim TV Beckrath völlig verdient mit 25:29. Darüber hinaus muss die Mannschaft aus der Schustergemeinde einen weiteren schmerzhaften Rückschlag hinnehmen: Steffi Dörr, jahrelange Leistungsträgerin und Torgarantin auf Linksaußen, steht dem Kader nicht mehr zur Verfügung. „Private Gründe sind hierfür ausschlaggebend“, sagte Hoffmann: „Das ist natürlich extrem schade, da Steffi eine wichtige Stütze gewesen ist.“ Mit der Leistung seines Teams war der erfahrene Übungsleiter nicht einverstanden: „In allen Belangen war das heute enttäuschend. Es scheint etwas in den Köpfen zu sein.“

Zwangsläufig kam es so auch am Samstag zu personellen Umstellungen. Für Dörr lief Neuzugang Reka Kosa auf, die Ungarin wird diese Position wohl auch zukünftig bekleiden. „Sie macht es sehr engagiert, das Zusammenspiel mit Leonie Verhülsdonk im linken Rückraum ist natürlich für beide noch neu“, sagte Hoffmann über die Leistung Kosas. Zudem stand Antje Pastoors erstmals seit langem wieder im Kader, sie wurde aufgrund des Ausfalls der Kreisläuferin Monika Helmus reaktiviert. Mit Beckrath, das stand vorher fest, wartete eine nominell schwächere Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, die aber brandgefährlich sein kann. Vor dem Seitenwechsel entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Geschehen mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen, sodass die UTuS-Damen mit einem 11:12-Rückstand in die Pause gingen.

„Leider sind die Defizite nach Wiederanpfiff nicht verbessert worden“, sagte Hoffmann: „Technische Fehler haben sich gehäuft, Siebenmeter wurden leichtfertig verworfen und einfache Kreuzbewegungen nicht richtig ausgeführt. Und wenn die Basics nicht stimmen, wird es natürlich ganz schwer.“ Dazu kam: Svenja Verhülsdonk spielte auf Rechtsaußen eine gute Partie und zog somit im Laufe des Spiels ihre Gegenspielerin immer wieder aus der gegnerischen Abwehr. „Die entstehenden Räume haben wir aber nicht ausgenutzt, sondern uns immer wieder verstrickt“, so Hoffmann. Am Ende stand somit eine vermeidbare, aber verdiente 25:29-Niederlage.