Das Spiel des Tages in der Fußball-Kreisliga A GW Vernum ist das Team der Stunde

Bedburg-Hau/Geldern · Fußball-Kreisliga A: Die Grün-Weißen setzen ihre Serie mit 2:1 in Bedburg-Hau fort. Der Gastgeber zeigt ungewohnte Schwächen im Spielaufbau und im Abschluss.

 Gastgeber SGE Bedburg Hau ll (schwarze Trikots) zeigte Schwächen im Abschluss und kassierte eine verdiente Niederlage gegen Verfolger GW Vernum.

Gastgeber SGE Bedburg Hau ll (schwarze Trikots) zeigte Schwächen im Abschluss und kassierte eine verdiente Niederlage gegen Verfolger GW Vernum.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Grün-Weiß Vernum ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Kreisliga A Kleve-Geldern. Das Team behauptete sich beim Tabellenvierten SGE Bedburg-Hau II mit 2:1 (1:1) und hat damit aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause sieben Punkte geholt. Bemerkenswert: Die Grün-Weißen sind im neuen Jahr bislang ausnahmslos auf Gegner aus der Spitzengruppe getroffen. Zuvor hatten sie bereits den Tabellenzweiten SV Sevelen mit 2:1 geschlagen und ein 3:3 beim Dritten Viktoria Winnekendonk erreicht.

Ohne großes Abtasten begannen beide Mannschaften die Partie im Vorwärtsgang. Allerdings fehlte auf beiden Seiten die nötige Präzision, sobald es in die Nähe des gegnerischen Strafraums ging. So sahen die Zuschauer zwar einen offenen Schlagabtausch, doch Torchancen blieben zunächst die Ausnahme. Die Gäste hatten optische Vorteile. Vom gewohnten Kombinationsspiel der Bedburg-Hauer Reserve war wenig zu sehen, lange Bälle blieben das einzige Rezept. So fiel der Führungstreffer der Gäste durch Tim Hegmans in Minute 41 nicht unverdient. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer tollen Einzelleistung des quirligen Julius Konyah gelangte der Ball zu Stefan Klümpen, der kurz vor der Pause das 1:1 markierte (45.). „Da gehst du zum Pausentee und weißt eigentlich gar nicht, warum der Ausgleich gefallen ist“, ärgerte sich Vernums Trainer Sascha Heigl auf dem Weg in die Kabine.

Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff ging der Gast erneut in Führung. Justin Regenhardt war im Strafraum zur Stelle (48.). Bis zum Schlusspfiff drängte die SGE auf den Ausgleich und hatte auch einige Großchancen. Doch der Gastgeber zeigte bis zum Abpfiff große Schwächen im Abschluss, so dass die Grün-Weißen als verdienter Sieger die Heimreise nach Geldern antreten durften. „Gegen einen guten Gegner hat es heute nicht gereicht“, sagte SGE-Coach Bernard Alijaj nach der Partie. „Wir wollen weiterhin beweisen, dass wir mehr können, als wir im alten Jahr gezeigt haben. Den Anfang haben wir in den ersten drei Spielen gemacht“, so Sascha Heigl.

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