Grieth: Dammbruch nach 70 Minuten

Sevelen – SV Grieth 7:4 (2:2): Als Konstantin Peters nach 65 Minuten den Treffer zum 4:2 für den SV Grieth erzielte, deutete alles auf den ersten Testspielsieg für die Gäste hin. Doch in den verbleibenden 25 Minuten ließen die Hausherren vom SV Sevelen die Schifferstädter alt aussehen. Zunächst drehte die Mannschaft aus dem Südkreis das Spiel zwischen der 71. und 75. Minute von 2:4 auf 5:4 und in der Schlussviertelstunde schlugen die Gastgeber noch zwei Mal zu. Dabei hatte sich der SV Grieth gut in die Partie zurückgekämpft, nachdem Sevelen zunächst nach fünf Minuten in Front ging und nach 20 Zeigerumdrehungen auf 2:0 erhöhte. Nach einem Doppelpack von Meik Kozak (25./30.) ging es mit einem Remis in die Kabine. Zehn Minuten nach Wiederbeginn brachte Dennis Tegeler den SVG erstmals mit 3:2 in Führung. Nachdem Peters erhöht hatte, brachen dann die Dämme. "Wir haben in der Abwehr zum Teil haarsträubende Fehler gemacht, besonders in der Schlussphase. Man hat wieder gemerkt, dass es eine sehr junge Mannschaft ist. Aber trotzdem darf man niemals sieben Gegentore gegen einen Bezirksligisten bekommen", resümiert Grieths Spielertrainer Jürgen Hommers.

SV Grieth: D: Miesen – Koppers, M. Miesen, Kozak, Bühren – Schraven, Jastrzebski, Floger, Tegeler, Akyel – Esser

Am Sonntag (15 Uhr) wird es für den SV Grieth zum ersten Mal ernst. In der ersten Runde des Verbandspokals (Diebels-Niederreinpokal) trifft man vor heimischer Kulisse auf den DJK VfL Tönisberg. "Ich hoffe, dass der ein oder andere wieder dabei ist", so Hommers, der selber muskuläre Probleme hat. Für Hommers gibt es nur das Motto "Augen zu und durch. Bei so einem Spiel gibt es nur hop oder top." Den Gegner sieht er auf Augenhöhe: "Die haben auch keine gute Vorbereitung gespielt, vielleicht ist etwas machbar. Aber ich muss erst einmal versuchen, die Köpfe der Spieler wieder hinzubiegen." Der DJK VfL Tönisberg spielt in der gleichen Liga wie Grieth und schloss die vergangene Saison dort auf dem fünften Platz ab.

(RP)