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Gocher Diskuswerferin Jule Gipmann in Halle auf Platz elf

Leichtathletik :  Jule Gipmann bei Werfertagen in Halle auf Platz elf

Die Diskuswerferin erreicht ihr persönliches Ziel zwar nicht. Doch Trainer Alex Borgers ist mit ihrem Ergebnis von 52,64 Metern zufrieden.

Jule Gipmann hat ihr persönliches Ziel bei den Werfertagen in Halle, bei denen sie auf die besten deutschen Konkurrentinnen traf, nicht erreicht. Die Diskuswerferin von Viktoria Goch verpasste bei dem Wettbewerb den Einzug in den Endkampf der besten acht Teilnehmerinnen. Gipmann, die ihre Bestleistung eine Woche zuvor auf 54,03 Meter gesteigert hatte, belegte mit 52,64 Metern den elften Platz – sie hätte 53,42 Meter erzielen müssen, um im Endkampf dabei zu sein.

Trainer Alex Borgers war indes mit dem Auftritt seines Schützlings beim Duell mit der nationalen Konkurrenz durchaus zufrieden. „Die Leistung war in Ordnung. Immerhin hat Jule ihre Bestleistung des vergangenen Jahres von 51,62 Metern erneut deutlich übertroffen“, sagte Alex Borgers. Außerdem habe ihn überzeugt, dass die Athletin der Viktoria nach zwei ungültigen Versuchen, in denen der ein Kilogramm schwere Diskus knapp außerhalb des Wurfsektors gelandet war, im dritten Durchgang Nervenstärke gezeigt hatte. „Sie stand bei diesem Versuch schon ziemlich unter Druck. Dass sie dann noch ein so gutes Ergebnis erreicht hat, finde ich bemerkenswert“, sagte der Trainer, der die Athletin zum Wettkampf in Halle an der Saale begleitet hatte.

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Jule Gipmann wird sich jetzt in den kommenden drei Wochen erst einmal auf das Training konzentrieren. Der nächste Wettkampf ist erst Anfang Juni geplant. Gipmann könnte am Samstag, 5. Juni, in Wattenscheid starten und tags darauf auch in Koblenz. „Wir wissen aber noch nicht genau, was wir machen werden“, sagt Borgers.

In Koblenz könnte sich Jule Gipmann schon einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen, die bei ihrem wohl wichtigsten Wettkampf in diesem Jahr herrschen werden. Denn in Koblenz findet Ende Juni die Deutsche U-23-Meisterschaft statt. Bei den Titelkämpfen geht es auch um die beiden Tickets für die U-23-Europameisterschaft in Bergen (Norwegen), für die Gipmann die Norm (53,50 Meter) bereits erfüllt hat. Sollte die Gocherin in Koblenz einen der ersten beiden Plätze belegen, wäre sie bei der EM wohl dabei, wenn die Titelkämpfe wegen der Pandemie denn überhaupt stattfinden werden.